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Thema: Maleficent (891-mal gelesen) Vorheriges Thema - Nächstes Thema

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  • Jacklex
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Maleficent
Gestern kam ich per Zufall in den Genuss, den neuesten hochgelobten Film aus dem Hause Disney im Kino zu sehen. Den wollt ich zwar eigentlich nicht zwingend im Kino sehen, bin im Nachhinein aber doch froh, es getan zu haben.

Ich hatte relativ wenig Erwartungen, weil ich mich gar nicht so sehr mit dem Film beschäftigt hatte. Ich befürchtete, man hätte die Story des ursprünglichen Films nur neu aufgelegt. Ich wurde sehr positiv überrascht. Die Welt der Moore hat mir sehr gut gefallen, ich fand mich in einer ähnlichen Welt wie Narnia wieder (Ich liebe Narnia) und die Wesen, die dort leben kamen mir getaltsmäßig zwar bekannt vor, aber das störte ihre Liebenswertigkeit in keiner Weise. Die kleine Maleficent war ja wohl zuckersüß. Die Geschichte um Stefan war nett mit anzusehen, mir fehlte aber ein wenig der Hintergrund bei Stefans Geschichte/Werdegang. Wobei das vielleicht auch daran liegt, dass die Geschichte ja aus der Sicht von Maleficent erzählt wurde und sie vielleicht auch vieles darüber nicht wusste. Wobei ich das dann schon eine sehr gelungene Umsetzung wieder fände. Also fraglich, ob das gewollt oder ungewollt war.
Tja der große Vertrauensbruch zwischen Stefan und Maleficent...ich muss sagen, ich war sehr beeindruckt von Angelina Jolies Schauspielkünsten - dazu muss man sagen, dass ich bisher KEINEN einzigen Jolie-Film gesehen habe, mir fehlt also der Vergleich.

Der Hass, der sie fortan erfüllte, es war nachvollziehbar, ebenso der Fluch, mit dem sie das Kind belegte, alles nichts neues.

Doch dann die große Kehrtwende im Film, Maleficent entdeckt ihre gute Seite wieder und ab hier wird der Film erst richtig schön. Man sieht die Anfänge 'Monsterchen', eigentlich will sie das Kind hassen. Man sieht wie es wächst, in den Szenen, wenn sie das Baby (über Diaval) füttert, weil die Feen simpel gesagt keine Ahnung von Kindern haben; in den Szenen, wo sie sie immer wieder vor Unheil bewahrt. Und schlussendlich, wie sich eine Freundschaft zwischen den beiden entspinnt, die darin gipfelt, dass Maleficent, den Fluch von Aurora nehmen will, aber es nicht schafft und daran verzweifelt.

Schlussendlich erfährt Aurora doch von dem Fluch und verlässt fluchtartig die Feen und Maleficent, um zu ihren Vater - der in der Zwischenzeit besessen ist von der Idee, er müsse Maleficent töten, um den Fluch von seiner Tochter zu nehmen und sein Königreich zu schützen - zu eilen. Doch wird sie von ihm alles andere als liebevoll begrüßt. Während Maleficent den jungen Philip im Schlepptau zu Auroras Rettung eilt, und hierfür auch vor dem von ihr gefürchteten Eisen nicht zurückschreckt, erfüllt sich der Fluch, den sie einst über Aurora gesprochen hat. Stefan tobt, er will Maleficent tot sehen, er hat keine Ahnung, dass sie bereits im Schloss ist. Maleficent bringt Philip zu Aurora und hofft, dass er es ermöglicht, sie aus ihrem Koma zu erwecken. Doch - es geschieht nicht. Trotz Kuss erwacht Aurora nicht und Philip verschwindet wieder. Maleficent ist betrübt. Sie schwört, Aurora zu beschützen, so lange sie lebt - und gibt ihr einen Kuss auf die Stirn. Als sie sich abwendet und gehen will, erwacht Aurora und Maleficent versteht, dass IHRE Liebe eine reine Liebe zu Aurora ist. Nun müssen die beiden aus dem Schloss fliehen, doch mittlerweile hat Stefan von ihrer Anwesenheit erfahren und es kommt zum finalen Kampf, in dem Maleficent auch endlich ihre Flügel zurückerhält. Leider schafft Stefan es nicht, sich mit Maleficent zu versöhnen, sein Hass und seine Gier sind zu groß, was er aber mit seinem Leben bezahlt. Fortan nun ist Aurora Königin und unter ihrem Handeln wird die jahrhunderte dauernde Feindschaft zwischen dem Land der Menschen und dem Land der Moore endlich aufgehoben.

Filmmusik von James Newton Howard - tja was soll man dazu sagen, ich mag seine Filmmusik immer sehr und das war auch hier wieder der Fall.
Die Schauspieler haben mir durch die Bank weg gefallen, wobei ich nicht recht verstanden habe, woher Diaval seine Narben hatte, hm. Aber sonst muss ich sagen, alles durch die Bank weg sehr talentiert.
Alles in allem bekommt der Film von mir 5/5 Punkten :-)

Werd' dich für immer vermissen.
Ich werd' dich nie vergessen.
Jeden goldenen Tag,
werd' ich für immer vermissen.
Egal was wir getan haben,
was wir gesagt haben,
vergess ich nicht,
Ich vergess dich nicht