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Das Projekt / هتل قصر طلائی مشهد
Aktualität von darvishi -
هتل قصر طلائی مشهد
هتل 5 ستاره قصرطلائی مشهد در سال 1389 با زیر بنای 70000 متر مربع در دو فاز افتتاح شد. هتل دارای 610 واحد اقامتی شامل سوئیت امپریال، سوئیت پرزیدنت، سوئیت پرنسس، آپارتمان رویال، سوئیت، کانکت و اتاق های دبل و سینگل است که برای مسافران تور مشهد هتل درویشی دارای امکاناتی چون مینی بار رایگان، صبحانه، صندوق امانات، اینترنت، سیستم تهویه مطبوع و روم سرویس است. همه ی اتاق های هتل مجلل قصر دارای منظره ی حرم ملکوتی امام هشتم هستند. هتل دارای 6 رستوران است که رستوران ترنم واقع در طبقه اول انواع غذاهای ایرانی بین المللی را سرو می کند، رستوران ترمه واقع در طبقه دوم غذاهای سنتی و محلی سرو می کند، رستوران پنج قاره زوشا واقع در طبقه دوم منتخبی از غذاهای پنج قاره جهان را ارائه می دهد، رستوران تابستانی بارگاه انواع فست فود را طبخ می کند و رستورانVIP  پرستیژ در طبقه اول انواع غذاهای ایرانی و بین المللی را سرو میکند. هم چنین چهار کافی شاپ در طبقه ششم، لابی، مجموعه تفریحی و استخر هتل وجود دارند. از دیگر امکانات هتل برای مسافران تور مشهد می توان به سالن بدنسازی، گیم نت، اتاق کودک، سالن بیلیارد، استخر سرپوشیده، سونا خشک و بخار، جکوزی، حمام ترکی، ماساژ، اتاق نمک، آرایشگاه بانوان و آقایان، سالن آمفی تئاتر، سالن همایش، اتاق میمانی و جلسات کاری، کافی نت، ترانسفر فرودگاهی رایگان، سرویس به حرم و... اشاره کرد.
2
Welcome-Center / How to operate a TV
Aktualität von Spearman -
To turn your TV on and off, press your remote control's TV button and then its POWER button. To adjust your TV's volume, press your remote control's TV button and then its VOLUME button to reach the desired volume. To go back and operate any advanced functions on your set-top box, such as the guide or DVR, you will need to press the STB button on your SkyBest TV remote. This returns your remote control to set-top box operation mode. Freely visit college paper writing service
3
Der letzte Detektiv

Er heißt Jonas. Nur Jonas. Er lebt im frühen 21. Jahrhundert in
Babylon, der Supermetropole der Vereinigten Staaten von Europa. Er
hat einen Beruf, den es eigentlich nicht mehr gibt. Er ist Privatdetektiv.
Er pflegt die Eigenschaften seiner klassischen Vorbilder:
Ehrenhaftigkeit. Sturheit. Unverschämtheit. Witz. Ein bißchen
Sentimentalität. Seine Fälle sind hart. Und wirklich. Es geht um kleine
Leute und große Interessen.

Dann ist da noch Sam. Jonas' Taschencomputer. Unentbehrliche Hilfe
und unausstehliche Plage. Sam spricht. Er redet und labert und
schnattert und bewegt sich quer durch alle Sprachprogramme.
Außerdem ist er ein Chaos-Pilot im Datennetz. Ein Geisterfahrer auf
der digitalen Autobahn.

Das ist "Der letzte Detektiv" - Michael Kosers SciFi-Krimiserie. Die
erfolgreichste Hörspielserie der Unterhaltungsabteilung nach der
"Dickie Dick Dickens" - Serie der 50er-Jahre. Seit 1984 im Krimi-
Programm in Bayern2Radio.

Der geistige Vater: Michael Koser
Der Autor und seine Ideen

Ich bin oft gefragt worden, welche Grundidee hinter
meiner Reihe "Der letzte Detektiv" steckt. Das ist
sehr schwer zu beantworten (und deshalb tue ich's
auch nicht). Aber es gibt für mich so eine Art Motto,
das über der ganzen Reihe steht. Korrektur: zwei
Mottos (oder heißt es Motti?).

1. "I've seen the future, brother - it is murder!" sang
Leonard Cohen 1992.

2. Sagte Bob Dylan 2001 in einem "Spiegel"-Interview: "Wir leben in
einer Welt, in der Science Fiction längst Realität geworden ist. Sie
wird beherrscht von Disney. Überall künstliche Shopping-Paradiese
und Themenparks."

Wer ist besser geeignet etwas zu Michael Koser zu sagen, als seine
"Kinder". Wir haben ein Gespräch zwischen Jonas und Sam
mitverfolgt, in dem sich die beiden zu ihrem geistigen Vater äußern.

Jonas: Ein Auftrag, Sammy. "Michael Koser". Sagt uns das was?
Sam, ich warte!
Sam: Moment, Chef. Alter Computer ist doch kein D-Zug, - PIEP
"Koser, Michael. Autor." PIEP
Jonas: Ein Schreiberling?
Sam: PIEP "Für das Radio. Spezialist für Krimi-Reihen. Professor van
Dusen', 1978 bis 1999,77 Folgen, Ab 1984 Der letzte Detektiv" PI...
Jonas: Stopp, Sammy! Der letzte Detektiv bin ich! Jonas. Nur Jonas.
Sam: Woraus folgt, messerscharf und aschklar, daß es sich bei
besagtem Koser um den Papa meines innigst geliebten Jonas
handelt, n'est-ce pas?
Jonas: Mein Vater?
Sam: Strikt im geistigen Sinne. PIEP "Nachdem sein erstes
Reihenkind, Professor van Dusen mit Namen, sich als Erfolg erwiesen
hatte, entschloß sich sein Schöpfer, mit der Gegenwart auf Kriegsfuß
stehend, dem Amateur-Kriminologen aus der Vergangenheit den
letzten Detektiv der Zukunft zuzugesellen. Und so kam zur Welt
Jonas..." PIEP
Jonas: ...und Sam. Redender Computer. Assistent und Nervensäge.
Sam: O0000h! Das tut weh!
Jonas: Mein Vater! Ich kann's nicht fassen! Ist er mir ähnlich, dieser
Koser? Ruhig? Ein bißchen melancholisch? Ironisch?
Sam: Könnte man sagen.
Jonas: Sportlich? Ein Mann der Tat?
Sam: Eher weniger. Ein Bücherwurm. Ein Stubenhocker. Er wohnt
nicht in Babylon, sondern in Babels-.., PIEP "Verzeihung" PIEP ...in
Wilhelmshaven, wo wenig passiert. Er erlebt nicht selbst, er läßt
erleben. Jonas und Sam zum Beispiel. Durch 40 bunte Abenteuer hat
er uns bisher gescheucht. Und damit ist es beileibe noch nicht
abgemacht.
Jonas: Von mir aus. Jonas ist bereit.
Sam: Sammy dito. - PIEP "Anmerkung: Michael Koser ist auch ein
Prophet! Hat er doch schon 1984 den EURO als europäisches
Zahlungsmittel ersonnen!" PIEP. Das war zu einer Zeit, als noch kein
Schwein und kein Finanzminister auch nur im Traum an so was
dachte! Ob er auch mit seinen anderen, manchmal recht düsteren
Zukunftsvorstellungen richtig liegt, wird sich zeigen.
Jonas: Bald.
Sam: Kann sich nur noch um ein paar Jahre handeln...

Die Sprecher der beiden Hauptfiguren
Wer leiht Sam und Jonas seine Stimme?

Jonas: Bodo Primus spielt die Rolle des
Detektivs seit der ersten Folge weg.

Sam: Seit der 5. Folge ist Peer Augustinski
für die Stimme des Computers Sam
verantwortlich. Zuvor wurde Sam von
Joachim Wiechmann gesprochen.

Wir haben die Figuren Jonas und Sam mit der Tatsache konfrontiert,
daß sie erst durch die Sprecher zum Leben erweckt werden. Aber
lesen Sie selbst, wie die beiden darüber denken, und was Sam und
Jonas über ihre Lebensspender wissen.

Sam: "Sozusagen: Der letzte Detektiv auf der Suche nach der
Sprachkultur im Kontinuum der Automedien, zur Zeit hart den
kriminellen Erstsilbenbetonern auf den Fersen. Den Konsens- und
Radikal- und ldealsprachbetonern und Banausen. Und all denen, die
die Schwingungen ihrer Stimmbänder für Sprechen halten."
Jonas: Versteh ich nicht. Jonas ist kein Intellektueller. Klingt aber
irgendwie bedeutsam. Wer hat das gesagt, Sammy?
Sam: Primus. Bodo Primus.
Jonas: Aha. Und wer ist Bodo Primus?
Sam: Ach, du mein armer, lieber Jonas. Null Ahnung von nix, wie
immer. So kenn ich ihn, so hab ich ihn gern. Bodo Primus - der bist
du!
Jonas: Waas?
Sam: Präziser: Derjenige, welcher meinem Herrn und Meister, der da
genannt wird "Der letzte Detektiv", durch seine stimmlichen und
schauspielerischen Talente Leben verleiht. Denn zunächst einmal,
nicht wahr, ist Jonas eine Figur auf dem Papier, ein Papier-Jonas
sozusagen. Dafür, daß Jonas lebt, spricht, sich bewegt, agiert - dafür
sorgt in erster Linie Bodo Primus. Und das macht er wunderbar.
Jonas: Glaub ich dir aufs Wort, Sammy. - Ich frag noch mal: Wer ist
Bodo Primus? Wenn er nicht Jonas ist, mein ich. Fakten, Sammy.
Daten. Kurzer Lebenslauf.
Sam: Bitte sehr, bitte gleich. Geboren 1938. In den 60er-Jahren vor
allem am Theater. Köln, Düsseldorf, anderswo. Seit 1962 auch im
Radio. Seit 1970 frei bei verschiedenen Hörfunk- und TV-Sendern im
deutschsprachigen Raum. So. Und jetzt - einen Tusch, Herr
Kapellmeister. Peer Augustinski. Ja, willst du denn nicht fragen, wer
das ist?
Jonas: Nicht nötig, Sammy. Peer Augustinski ist dein Bodo Primus.
Wie Bodo Primus mein Peer Augustinski ist. Sams Sprecher. Spieler.
Lebensspender. Verkörperer.
Sam: Zweites Ich.
Jonas: Hast du überhaupt ein erstes, Sammy? Du bist schließlich ein
Computer.
Sam: Na und? Ich hab vielleicht mehr Ich als du!
Jonas: Glaubst du? - Peer Augustinski , Sammy. Daten. Fakten.
Sam: Kurzer Lebenslauf. Okay, okay. Geboren 1940. Musikstudium.
Schauspielschule. Seit 1964 am Theater. Seit 1975 im Fernsehen.
Stichwort "Klimbim" - eins von vielen. Außerdem Synchronsprecher.
Und - last, but ganz und gar nicht im mindesten least - Sam. Sam der
Große. Der Einmalige.
Jonas: Weißt du was Sammy? Die Sprecher, die Jonas und Sam
verkörpern, müssen was ganz Besonderes sein. Große Könner. Tolle
Typen.
Sam: Da sprichst du ein wahres Wort gelassen aus, mein Alter.

Die Figur Jonas
Er lebt im 21. Jahrhundert. In einer Zeit der vorgegebenen Systeme
und festen Rahmen. Aber er paßt in kein System. Er fällt aus dem
Rahmen.

Er ist Nostalgiker. Er blickt zurück. Ins 20. Jahrhundert. Er hat einen
Beruf den es eigentlich nicht mehr gibt. Er ist Privatdetektiv. Er pflegt
die Eigenschaften seiner klassischen Vorbilder. Ehrenhaftigkeit.
Sturheit. Unverschämtheit. Witz. Ein bißchen Sentimentalität.

"Ich bin Jonas, nur Jonas"
Jonas über sich, seine Vorbilder, seine
Aufträge.

Aber er ist mehr als ein Anachronismus. Seine Fälle sind Fälle des 21.
Jahrhunderts. Zwischen kleinen Leuten und großen Interessen.
Zwischen Illusion und Realität. Und auch die Realität ist oft genug
falsch - Simulation, Manipulation. Jonas schlägt sich durch. Nicht
bravourös, selten erfolgreich. Aber so anständig wie möglich.

Steckbrief: Jonas, der letzte Detektiv
Nicht mehr jung. Um die 40. Groß, aber kein Riese.
Gutaussehend, aber kein Schönling.
Durchtrainiert, aber kein Bodybuilder.
Ansonsten eher unauffällig.
Oft melancholisch.
Lacht selten.
Kleidung: Trenchcoat
Waffen: Smith & Wesson. Laserstrahler.
Neurofreezer.

Seine Beziehungen
Viele - am Anfang gab es eine Dauerbeziehung: Judith Delgado.
Schön. Dunkel. Etwas jünger als Jonas. Hohes Tier bei der
Sicherheitsverwaltung. Er benutzt sie als Informationsquelle. Sie
benutzt ihn zur Förderung ihrer Karriere. Dennoch große Liebe. Als
Judith umgebracht wird nimmt Jonas Rache! Dann gabs da noch
Neon. Afroamerikanerin. Journalistin. Begleitet Jonas in Afrika. Und
Nofretete. Ägyptische Agentin. Mysteriös.

"Valerie, kurz Val"
Und dann gab es noch Valerie. Jonas bezieht Stellung zu
seiner Beziehung zu ihr.

Seine Gegner
Immer wieder neu. Großer Verschleiß ...
Frau Professor Caligari: Leiterin von ZIP. Zentral-Institut für
Populationsforschung. Tritt in mehreren Fällen auf. Alt. Kalt.
Professionell. Hat die Aufgabe, die Überbevölkerung zu reduzieren.
Mit allen Mitteln.
Generalissimus Stalin: Der Nomaden-Häuptling residiert in einem
alten T-54, den sein Stamm durchs Niemandsland schleppt.
Ines Lamour: Die schöne und gefährliche Nervenärztin und Memory-
Klauerin.
Artur Artus: Chef von Camelot Fashions und Mittelalter-Freak. Zieht
sich so an, hat sich so eingerichtet.

Der Computer des letzten Detektivs
Er ist zweiteilig: Ein fester Speicher im Büro und als ständiger
Begleiter ein Taschengerät. Und er fällt, wie sein Herr, aus dem
Rahmen.

Steckbrief: Der Computer Sam
Der Computer des letzten Detektivs. Ein
Taschengerät, etwa so groß wie ein Handy. Sieht
auch so aus. Jedenfalls wenn er abgeschaltet ist.

Angeschaltet fährt Sam aus, was so gebraucht
wird: Augen, Mund, Ohren, Arme, Hände, Beine,
Rollen, Kompaß, Teleskop, Sirene, Kneifzange
und vieles mehr.

In voller Aktion sieht Sam aus wie eine Hightec-
Puppe.

Sam kann mehr als reden. Vor allem kann er denken. Vor, zurück und
um die Ecke. Und Ratschläge geben. Ein unentbehrlicher Helfer in
kniffligen Situationen.

"Sam ist mehr als ein Witzbold"
Jonas beschreibt Sam, seinen Computer und unschätzbare
Hilfe in allen Situationen.

Meist ist Sam eher enervierend. Arrogant. Streitsüchtig.
Rechthaberisch. Von seiner geistigen Überlegenheit fest überzeugt
und abfällig, was menschliche Intelligenz betrifft. Ungeduldig. Nur zu
gern bereit, seinem Herrn über den Mund zu fahren. Still wird er nur,
wenn er sich tödlich beleidigt fühlt. Oder wenn Jonas droht, ihn
verschrotten zu lassen. Was er nie tun würde. Jonas und Sam, Akteur
und Denkmaschine, haben dafür ein zu enges, ein fast symbiotisches
Verhältnis.

"Besser klaren Kopf bewahren"
Ein Dialog zwischen Jonas und Sam gibt Aufschluß über
deren inniges Verhältnis.

Die Welt des letzten Detektivs

Jonas lebt irgendwann im 21.
Jahrhundert. Sein Büro-Apartment
(22 qm) liegt mitten in Babylon.
Babylon liegt mitten in Europa.
Babylon ist mehr als eine Stadt,
mehr als eine Metropole. Babylon
ist eine urbane Ballung. Ein
unübersehbares Konglomerat.
Eine fast apokalyptische
Wucherung.

Über endlosen Vorstädten, mehr oder weniger heruntergekommenen
Wohnvierteln, über Slums, Trümmerlandschaften und den
abgeschotteten Siedlungen der Reichen und Mächtigen, über
Geschäftsstraßen, Verwaltungszentren und den Wolkenkratzern der
Wirtschaft, über Illusions-Parks, über Lokalen wie dem "Armen
Schlucker" und dem "Casablanca" - Jonas Stammkneipe - wölbt sich
ein Klima-Dom, und der ist fast immer kaputt.

"Um uns, unter uns - Babylon"
Der Erzähler beschreibt die düstere Atmosphäre Europas
im 21. Jahrhundert.

"Die ehemaligen Servicesysteme unter dem Reservat"
Der Erzähler beschreibt die Entstehung der Unterwelt und
geht auf deren Bewohner ein.

Unter Babylon liegen industrielle Produktionsstätten, ausgedehnte
Schutzbunker-Systeme aus dem vorigen Jahrhundert und, noch tiefer,
gigantische Kloaken mit Recycling-Anlagen und Biogas-Generatoren.

Babylons Regierungsform
In Babylon leben viele Millionen
Menschen - zu viele Menschen,
für die es zu wenig Arbeit gibt.
Jeder kriegt die Volksrente, keiner
muß hungern. Aber der soziale
Nutzenstatus, der unter anderem
die Größe des Wohnraums
festlegt, bemißt sich nach Art und
Entlohnung der geleisteten
Tätigkeit. Ein Privatdetektiv hat
nur einen geringen Nutzenstatus.

Babylon wird regiert und reguliert von einer großen, aber nicht allzu
effizienten Bürokratie. Ihre Organe, in erster Linie die zahlreichen
Gliederungen der Polizei, konkurrieren mit den privaten Truppen von
Industrie und Wirtschaft - und mit der "Korporation", dem organisierten
Verbrechen.

"Die Korporation, früher mal Mafia"
Der Erzähler beschreibt die Entstehung der
Nachfolgeorganisation der Mafia: "Die Korporation".

Die Landschaft rund um Babylon
Außerhalb von Babylon liegt die Wildnis - ausgelaugt, unregierbar,
unreguliert, ohne Gesetz. Jenseits der Wildnis existieren kleinere
Städte, babylonische Ableger wie Babelshaven am völlig verseuchten
Nordmeer.

Die Mehrzahl seiner Fälle löst Jonas in und um Babylon. Ab und zu
muß er reisen: nach Afrika - ins Niemandsland an der Grenze zur
dritten Welt - nach Costuguana in Lateinamerika, Nachschub-Basis für
Kokain und Ersatzorganen - in die chaotischen Nahoststaaten
Merdistan und Kusbekistan.

Die Welt des letzten Detektivs ist unserer Welt in vielem ähnlich - und
in vielem anders als sie. Größer. Technischer. Elektronischer.
Komplizierter. Atmosphärisch grauer. Heruntergekommener. Vielleicht
ist die Welt des letzten Detektivs die letzte Welt.

(Dieser Text war ursprünglich von einer BR-Internetseite, die gelöscht wurde, als die damalige Abteilung Unterhaltung Wort unter der langjährigen Leitung von Erwin Weigel Ende 2002 mit voller Absicht vom Bayerischen Rundfunk kaputtgemacht wurde, seitdem gibt es nur noch die unter dem selbstgewählten und bewußt irreführenden Tarnnamen Hörspiel-und Medienkunst auftretende Hörspielabteilung, die das Geld aber lieber anders bzw. intern verteilt und überhaupt kein Interesse an Michael Koser oder überhaupt Science-Fiction- oder Kriminalhörspielen hat).
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Hörspiele / Antw.: Wie sieht eure Hörspielsammlung aus??
Aktualität von Euroblues -
Wer Fragen hat, bitte hier einen Beitrag schreiben!
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Hörspiele / Antw.: Wie sieht eure Hörspielsammlung aus??
Aktualität von Euroblues -
Da sieht man, wie viele gute Hörspiele und Bücher es gibt!
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Hörspiele / Antw.: Wie sieht eure Hörspielsammlung aus??
Aktualität von Euroblues -
Und hier noch eine Liste mit allen anderen Hörspielen von Michael Koser (Chronologisches Werkverzeichnis):

Michael Koser (nach Brian Aldiss: But who can replace a Man?)
Kein Job mehr für die Roboter
Regie: Jörg Jannings
RIAS 1970 28:30

Ein Experiment soll klären, ob Roboter bei Ausbleiben menschlicher Befehle selbst Entscheidungen treffen können: Kein Mensch muß mehr körperlich arbeiten. Alle anfallenden Tätigkeiten werden zuverlässig von Robotern erledigt, die ihre Anweisungen per Funk erhalten. Die Robotpsychologin Julia will erstmals beweisen, daß Roboter fähig sind, ihre Arbeit ohne Anleitung selbständig zu organisieren. Mit Billigung des obersten Konzils wird die Funkverbindung zu einer der landwirtschaftlichen Außenstationen unterbrochen. Eine Überwachungsfrequenz, von der die Roboter nichts wissen, erlaubt es, den Verlauf des Experiments zu verfolgen. Als die Anweisungen von der Zentrale ausbleiben, ahnt R 1, Koordinator der mit sieben Robotern besetzten Agrarstation, daß irgend etwas nicht so ist, wie es sein soll. In seiner Datenbank findet er jedoch für eine solche Situation keinen Präzedenzfall. Ein technischer Defekt scheidet aus, deshalb kann der Fehler nur bei den Menschen selbst liegen. Wären nur einige Menschen außer Betrieb, hätten andere sie längst ersetzt. Da dies nicht der Fall ist, bleibt einzig die logische Folgerung, daß alle Menschen außer Betrieb sein müssen. Wenn aber keine Menschen mehr da sind, gibt es auch niemanden, für den die Roboter arbeiten können. Also sind die Roboter jetzt frei und können tun, was ihnen gefällt. Sie werden ihre eigenen Herren sein und bald die Welt beherrschen. R 1, der über das Gehirn mit der größten Kapazität verfügt, ernennt sich zum Führer. Die Stadt der Menschen soll zerstört und durch eine neue für Roboter ersetzt werden. Spaltbares Material ist in ihren Atomreaktoren ausreichend vorhanden. Als man in der Zentrale registriert, daß das Experiment außer Kontrolle zu geraten droht, versucht man, es im letzten Moment zu stoppen. Aber zu spät: R 1 hat seinen Empfänger abgeschaltet. Schon bewegt sich ein immer größer werdender Zug von Robotern auf die Stadt zu.

Roboter: Moritz Milar
Chef-Programmierer: Hans Werner Bussinger
General: Heinz Spitzner
Robotpsychologin: Marion Michael
Autor: Wolf Adrian

Michael Koser (nach Robert Sheckley: A Ticket to Tranai/Utopia mit kleinen Fehlern)
Einmal Utopia - hin und zurück
Regie: Dietrich Auerbach
RIAS 1970 28:00

Ein Planet mit dem Ruf eines Steuerparadieses und Idealstaates erweist sich bei näherem Kennenlernen als Paradies mit kleinen Fehlern: Seit Gottlieb von Borg gehört hat, einem kleinen kolonisierten Planeten irgendwo in der Galaxis, glaubt er sein Utopia gefunden zu haben, denn dort soll es die absolute Freiheit des Individuums geben. Keine staatliche Aufsicht, keine Gesetzbücher, keine Juristen, keine Polizei und deshalb auch keine Verbrechen. Jeder kann tun, was er will. Freie Bahn dem Tüchtigen. Private Unternehmerinitiative und freier Kapitalfluß sind das ökonomische Prinzip. Armut gibt es nicht. Auf Borg hat jeder das Recht, an der Umverteilung des Reichtums zu seinen Gunsten mitzuwirken. Was das in der Praxis bedeutet, erfährt Gottlieb gleich nach seiner Ankunft, als er einem Straßenräuber zum Opfer fällt. Man klärt ihn auf, daß es sich um einen Steuereintreiber der Regierung gehandelt hat, eine unbürokratische und verhältnismäßig schmerzlose Methode der Finanzpolitik. Umverteilung durch Straßenraub ist ganz legal. Jeder sorgt für sich selbst, und man rät ihm, es ebenso zu machen. Der Präsident persönlich heißt ihn willkommen und vermittelt ihm einen Job in einer Fabrik, in der möglichst unzuverlässige und ungeschickte Haushaltsroboter konstruiert werden, um den Menschen das Gefühl der Überlegenheit zu geben. Man drängt Gottlieb, so schnell wie möglich zu heiraten, denn Junggesellen haben auf Borg keinen Status, und Abweichungen von der Norm sollte er sich besser nicht leisten. Als ihn seine junge, hübsche Frau jedoch aufklärt, daß es auf Borg üblich ist, die Frauen regelmäßig einzufrieren, damit sie sich im Kältegenerator jung erhalten können, sieht er die Zeit für Reformen gekommen. Bereitwillig will ihm der Präsident sein Amt abtreten, denn auf Borg kann jeder Präsident werden. Als er jedoch hört, welch makabres Ende dem Staatsoberhaupt droht, wenn die Bevölkerung bei sinkender Popularität mehrheitlich den Minusknopf drückt, beschließt er spontan, zur Erde zurückzukehren, von der man sagt, daß sie mit ihrem geregelten Staatswesen und ihrer geordneten Wirtschaft ein wahres Paradies sein soll.

Gottlieb: Christoph Quest
Angestellter im Reisebüro: Inge Wolffberg
Roboter: Andreas Berg
Passagier: Claus Hofer
Raumschiff-Offizier: Heinz Giese
Präsident: Walter Ladengast
Marina: Ingeborg Wellmann
Junger Mann: Andreas Mannkopf

Michael Koser
Reservat - There Are No Truths Outside the Gates of Eden
Regie: Manfred Marchfelder
RIAS/SWF 1970 44:55

Andersdenkende und Außenseiter der Gesellschaft werden in ein Reservat abgesondert und ausgebeutet: Um sich subkultureller Bewegungen zu entledigen, die das lautlose Funktionieren der Gesellschaft stören und ideologische Unzufriedenheit verbreiten könnten, hat man unter einem gigantischen Plexiglasdom einen Freiraum geschaffen, ein künstliches Paradies der Antisozialen, von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen und durch eine komplexe Maschinerie ständig in einem Schwebezustand gehalten. Automaten versorgen die Insassen mit allem, was sie brauchen. Jeder kann leben, wie er es sich wünscht. Nichts ist verboten. Fast alle sehen glücklich aus. Die wenigsten wollen wahrhaben, daß ihr Horizont begrenzt ist, daß es eine Grenze gibt, die nicht überschritten werden kann. Möglichkeiten der innerinstitutionellen Rebellion sind bewußt vorgesehen, und selbst institutionalisiert. Aber es ist sinnlos, Automaten zu zerstören, weil jeder Ansatz, ein Zeichen zu setzen, folgenlos bleibt. Die weitaus meisten haben ihre ursprünglichen Ziele längst zugunsten individueller Glücksbefriedigung aufgegeben. Anfängliche Widerstände in der Öffentlichkeit sind beseitigt, seit man erkannt hat, daß die Institution keine karitative Anstalt, kein sozialer Luxus ist, sondern sich ökonomisch selbst trägt. Weil antisoziale Haltung oft mit künstlerischer Begabung korrespondiert, kann die Gesellschaft sich der Resultate ihrer schöpferischen Arbeit bedienen, um nach Entfernung extremer Auswüchse und normalisierender Bearbeitung die streng lineare Geometrie des Plans abzurunden. Daß die Schützlinge auf diese Weise Erhebliches zur Bereicherung der Gesellschaft beitragen, die sie ablehnen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Thema des Hörspiels in der Dialektik zwischen Innenansicht und Außendarstellung der Institution sind Begriffe wie Freiheit, Toleranz und Revolution, aber auch die Abkapselung des Kulturbetriebs von der realen gesellschaftlichen Entwicklung, wobei Michael Koser sein eigenes Werk selbstkritisch nicht ausnimmt. Die Utopie handelt von einem künstlichen Paradies, geschaffen von einer zukünftigen Weltregierung für alle diejenigen, die gegen den Plan, die vorausberechnete wirtschaftliche und politische Ordnung opponieren: Künstler, Gammler, Oppositionelle jeder Art. In dem von der Außenwelt abgeschlossenen Reservat erhalten die darin Angesiedelten mühelos alles, was sie zum Leben brauchen, haben sie völlige Freiheit, die Lebensform zu wählen, die sie wünschen, die Gesellschaft draußen aber hat sich dadurch auf humane Art von ihrer unberechenbaren Opposition und Revolution befreit. Auf der anderen Seite finden sich auch die Außenseiter der Gesellschaft im Reservat mit der repressiven Toleranz ab, geben echte revolutionäre Haltung auf zugunsten einer individuellen Glücksbefriedigung. - Das Hörspiel soll auffordern, über Begriffe wie Freiheit, Toleranz, Revolution nachzudenken. Michael Koser hat die Idee eines Reservats als Sammelbecken für gesellschaftliche Außenseiter und Andersdenkende aus seinem frühen RIAS Hörspiel in die dritte Folge seiner Science-Fiction-Krimi-Serie "Der letzte Detektiv" übernommen, "um sich von Reservat Nr. 1, seinem Jugendwerk, zu befreien". Der Plot ist grundlegend verschieden. Der Untertitel ist aus dem Song "Gates of Eden" von Bob Dylan von 1965. Friedrich Scholz brachte - angeregt durch die damalige Flut von Rockmusiken mit Streicherbegleitung - Rockmusiker mit einem Streichorchester zusammen. Abgesehen von der Titelmusik und der (viel zu leisen) Schlußmusik erklingt die Musik nur drinnen zu den Personen im Reservat. Der Sprecher ist draußen, erklärt die Entstehung und die Vorzüge der Institution. Ihre Errichtung wurde von internationalen Firmen finanziert, ihr Unterhalt von den Steuerzahlern getragen. Im Reservat werden die Menschen durch Halluzinogene und musikalische Dauerberieselung (,,akustische Glocke") willfährig und kritikarm gemacht.

Ernst Schröder, Helga Anders, Klaus Herm, Cordula Hubrich, Klaus Jepsen, Christoph Quest, Erika Eller, Erwin Schastok, Uwe Paulsen, Barbara Tietze, Ulrich Pleitgen

Komposition: Klaus-Dieter Mäurich, Hans Boche, Friedrich Scholz, Klaus Wampfle, Michael Wiegand

Michael Koser
Tote singen nicht
Regie: Ulrich Gerhardt
RIAS/SWF 1971 28:28

Schon der Titel läßt die Parodie ahnen: Hier wird demonstriert, nach welchem Muster der berühmte Raymond Chandler seine Marlowe-Fälle strickte. Da ist der Detektiv, stets ein wenig klamm, Whiskey-Trinker, notfalls schlagkräftig, der nach Entschwundenem suchen soll. Und das in einer biederen Gesellschaft, die bis in die Spitzen kriminell verseucht ist. Am Ende ist zwar alles klar, doch der Detektiv ist sehr, sehr müde. "Ich bestellte zwei Wagenladungen Staatsgewalt nach San Pedro. Als ich aus der Stadt fuhr, hing der schmutzig-gelbe Himmel über mir wie das Fell einer ertrunkenen Siamkatze." Doch bis es so weit ist, muß Privatdetektiv Phil Marlin in der sauberen, kleinen Stadt einiges einstecken. Marlin, stets mit Bourbon und Zigarette bewaffnet, selbst notorisch abgebrannt, hat sich für 100 Dollar pro Tag (plus Spesen, klar) von einem gewissen Mr. Waterson anheuern lassen, dessen verschwundenen Schwager Bill zu suchen. Natürlich ist auch eine betörende Blondine im Spiel: Bills Schwester Violet. - Ein Hörspiel aus der Zeit, als man Phil Marlowe noch parodieren konnte, nämlich mit Arnold Marquis' rauchzarter Bogart-Stimme.

Phil Marlin, Privatdetektiv: Arnold Marquis
Mr. Waterson: Gerd Martienzen
Mrs. Waterson, Violet: Barbara Schöne
Polizeichef: Klaus Sonnenschein
Pete, Gangster: Norbert Langer
Toni, Gangster: Joachim Pukasz
Der Guru: Moritz Milar
Maggie Pulaski: Eva Manhardt
Polizist Mac: Andreas Berg
Empfangschef: Georg Braun

Michael Koser (nach Arthur Conan Doyle: Der blaue Karfunkel)
Der geheimnisvolle Fall der Weihnachtsgans
RIAS 1972 ca. 30 Min.

Ein Dienstmann bringt am Weihnachtsmorgen Sherlock Holmes eine Weihnachtsgans und einen alten Hut. Während Sherlock Holmes versucht, den Besitzer des Hutes ausfindig zu machen, findet man im Hals der Gans einen blauen Karfunkel.

Michael Koser
John Bomb jagt Dr. Pop
Regie: Ulrich Gerhardt
SWF/RIAS 1971 28:50

Parodie auf Ian Fleming: Action à la 007. Aber es ist anstrengend geworden, Null-Null zu sein. Nicht die Parties, nicht die Mädchen, die schafft man an einem Vormittag. Aber die Jagd. Früher hatte man es leichter: da machte man die eine Hälfte mit dem Wagen, die andere Hälfte unter Wasser, mit dem Flugzeug, das ging auch noch. Aber seit die Gegenseite Raketen einsetzt, ist unter Raumschiff nichts mehr zu machen. Natürlich fängt John Bomb am Ende Dr. Pop, fragt sich bloß, wo und unter welchen Umständen.

Beschreiber: Joachim Pukasz
John Bomb: Peer Schmidt
N.M.: Erich Köhler
Unteragent 437, Pilot: Günter Hanke
Saboischikow, Mitglied: Heinz Rabe
Felix Heiter: Heinz Petruo
Matthieu/Croupier/Kellner: Herbert von Boxberger
Dr. Pop: Henning Schlüter
Chinese/Mongole: Peter Schiff
Brenda, Stewardeß: Barbara Schöne

Michael Koser
Was hilft gegen Vampire?
RIAS 1972 ca. 30 Min.

Schreckliche Blutsauger und grausige Nachtgestalten: im Volksglauben und der Mythologie.

Michael Koser
Zwei Messer stecken, ach, in meiner Brust
RIAS 1972 ca. 30 Min.

Frei nach Goethes Faust: Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust.

Michael Koser
Ach und Krach
Regie: Robert Matejka
RIAS 1973 29:15

Lärm wird von der Staatsführung als notwendiges Zugeständnis an den Fortschritt propagandistisch kompensiert: Die Welt ertrinkt im Lärm. Die Schwelle des Erträglichen ist schon lange überschritten. Lärmschleusen und elektronisch gesteuerte Schallisolierungen sind nur für die Spitzen der Gesellschaft erschwinglich. Untergrund-Kommandos bekämpfen Lärm mit Gegenlärm. Die Mehrzahl der Bevölkerung hat resigniert. Um zu akzeptablen neuen Ideen für den Lärmschutz zu kommen, beschließt das Führungsgremium der obersten staatlichen Instanz, zwei Probanden unter dem Vorwand eines freiwilligen Berufs- und Eignungstests auf das Problem anzusetzen. Sie, 027-41-316 W, erhält von den Testmaschinen den Auftrag, das Thema in einem Rundfunkhörspiel zu erörtern, er, 142-20-444 M, soll eine Maschine oder Vorrichtung erfinden, die Lärm erträglicher macht. Vier Wochen später kann der Versuch erfolgreich abgeschlossen werden, daß dabei die Rollen vertauscht wurden und er das Hörspiel, sie die technische Verbesserung realisiert hat, scheint unerheblich. Ihre Idee war es, die allgemein gebräuchlichen, jedoch ineffektiven und sozial isolierenden Ohrenschützer mit kleinen Empfängern auszustatten, aus denen sanfte Musik oder eine freundliche Stimme kommt. Im Gremium ist man sich schnell einig, daß die Möglichkeiten dieser Lärmschutz-Kopfhörer weit über die Absichten der Erfinderin hinausreichen. Mit ihrer Hilfe wird es gelingen, die Menschen, die sich dem technischen Fortschritt so wenig anzupassen bereit sind und die zwangsläufigen Begleitumstände über Gebühr betonen, im staatlichen Sinne progressiv zu konditionieren. Entsprechende Slogans sind bereits ausgearbeitet. Per Gesetz könnte das Tragen der Kopfhörer zur Pflicht gemacht werden. Dann könnte auch das vorgelegte Anti-Lärm-Hörspiel nach angemessener Bearbeitung über die Kopfhörer laufen - trotz seiner radikalen Tendenzen. Denn wann hatte verbaler Radikalismus, zumal in künstlerischer Form, je über heilsame Abreaktion hinausgehende, radikale Wirkung?

Maschinenstimme: Peter Schiff
027-41-316 W: Kristin Zein
124-20-444 M: Friedhelm Ptok
Untergrundmann: Burkhart Klaussner
Dieter Kursawe, Hans Kwiet, Marianne Axt, Ulrich Gerhardt, Wolfgang Mönch

Michael Koser
Müllschlucker
Regie: Walter Adler
SWF 1973 30:25

Es gibt keine Kriege mehr, die Welt ist heil, und die unliebsamen Alten werden in den Weltraum hinausgeschossen, wo sie die gute alte Zeit verherrlichen: Ehre das Alter, aber nicht zu sehr, wenn du selbst alt werden willst, ist einer der Leitsätze des weisen Boseko, Cheftheoretiker der Neuen Ära, die einige Jahre nach dem Schock des 3. Weltkriegs begonnen hat. Aber der allgemeine Vorsatz, in Zukunft besser aufzupassen, wird immer wieder gefährdet durch Leute wie Opa 17, deren Wünsche rückwärts orientiert sind und die militaristisches und kapitalistisches Gedankengut verbreiten. So beschließt die Großfamilie V-97-663, es den anderen gleichzutun, die ihre kriegslüsternen Alten auf MS 1 abgeschoben haben, den Müllsatelliten, den man zu Beginn der Neuen Ära gebaut und in eine Erdumlaufbahn geschossen hat. Opa 17, der sich jetzt wieder Cäsar nennt, kommt in gute Gesellschaft. Aber er hat ganz und gar keine Lust, hier als einfacher Arbeiter bei einem der Monopolisten für Altpapier, Glas oder Schrott ganz unten anzufangen. Jeder, der einen Abfallstoff findet, auf den noch niemand ein Monopol hat, darf sich selbst zum Monopolisten ernennen. Wenn er alle Herausforderer im offenen Kampf besiegt, kann er sich in die Monopolrolle eintragen lassen, erhält Sitz und Stimme im höchsten Gremium des Müllplaneten und bestimmt fortan mit über die Verteilung der lebenswichtigen Güter, die von der Erde geschickt werden. In einem märchenhaften Aufstieg bringt es Opa Cäsar vom Monopolisten für Altmedikamente zum uneingeschränkten Herrscher über den Müllplaneten. Unter dem Motto Durch Müll zum Sieg fordert er von der Erde ultimativ die Abschaffung aller Errungenschaften der Neuen Ära, so daß man sich gezwungen sieht, den Satelliten mit seiner zeternden Besatzung auf eine neue, für die Erde ungefährliche Umlaufbahn abzudrängen. Die Welt ist wieder in Ordnung. Michael Kosers Satire zielt auf die ewig Gestrigen, nimmt aber auch die allzu simplen utopischen Entwürfe einer befriedeten Welt von morgen nicht aus.

Sprecher: Klaus Eckert
Opa 17: Karl-Georg Saebisch
Familienmitglieder: Balduin Baas, Wolfram Weniger, Christine Davis
Die Alten: Horst Beilke, Karlheinz Schilling
Rena: Else Brückner-Rüggeberg

Michael Koser
Verfahren
Regie: Ulrich Gerhardt
RIAS 1973 29:05

Die Zunahme der Verkehrsdichte gipfelt in einem nicht mehr endenden Stau, der lückenlos alle Straßen des Landes ausfüllt: Aufgrund verstärkter Neuzulassungen ist nun auch auf einer der letzten Bundesstraßen der Verkehr endgültig zum Erliegen gekommen. Das Verkehrsministerium bittet durchzuhalten. Seit Eintritt der derzeitigen statischen Situation vor zwei Jahren ist die Regierung unermüdlich damit beschäftigt, Maßnahmen zur Schaffung wirksamer Abhilfe zu überprüfen. Der Automobilclub unterstreicht seine Forderung nach neuen Straßen und empfiehlt, gelegentlich den Motor laufen zu lassen, damit er fahrbereit bleibt. Unter dem Wahlspruch Mein Auto ist meine Burg haben sich kleine, straff organisierte Gruppen gebildet, Autokameraden, die treu zu ihrem geliebten vierrädrigen Freund stehen. Wer träumt nicht davon, auf menschenleeren Autobahnen frei aufs Gaspedal zu treten, in die Sitze gedrückt zu werden, die Bäume nur als undeutliche Schatten zu sehen. Pünktlich um zwölf kommt der Polizeihubschrauber zur Essen- und Postausgabe. Wehe dem, der sein Wasser zum Trinken mißbraucht. Es gilt, den Ruf der saubersten Autos auf der ganzen Autobahn zu verteidigen. Das Autoradio wirbt für Klapp-WCs und Häkelschoner fürs Lenkrad. Im beliebten Wunschkonzert schickt die Familie liebe Grüße an den Papa bei Kilometer 52. Im Raum Neuwied kommt es zu Zusammenstößen zwischen Autokameraden und einer Gruppe linker Naturfreunde, die am Begrenzungsstreifen gegen den Individualverkehr demonstrieren. Das Innenministerium empfiehlt, sich durch eine lautstarke radikale Minderheit nicht provozieren zu lassen. Regierung und Institutionen und die gutgesinnte Mehrheit der Bevölkerung stehen hinter den Autokameraden. Trotz temporärer Verstopfung der Autobahnen und Bundesstraßen sind, wie der Bundesverband der Autoindustrie versichert, doch noch eine ganze Reihe von Straßen zweiter Ordnung und Feldwegen unbesetzt, was bedeutet, daß die Straßenkapazität im großen und ganzen gesehen bei weitem noch nicht erschöpft ist, und das heißt: weitermachen und noch mehr leisten zum Wohl des Ganzen.

VW 13: Christian Brückner
Capri 6: Almut Eggert
Boß/Rekord 4/Polizist/VW: Reinhard Kolldehoff
Demonstrant: Gerd Martienzen
Autoradio: Juliane Bartel, Heinz Petruo, Wolfgang Lukschy

Michael Koser
Yeti in Dichtung und Wahrheit
RIAS 1973 ca. 30 Min.

Der Schneemensch, ein zweibeiniges behaartes Fabelwesen, das angeblich im Hochgebirge im Himalaya lebt.

Michael Koser
Dies Blutbild ist bezaubernd schön
Regie: Manfred Marchfelder
RIAS 1973 30:00

Ein Vampir-Hörspiel. Frei nach Wolfgang Amadeus Mozart aus der Zauberflöte: Dies Bildnis ist bezaubernd schön.

Stan Broker: Martin Hirthe
Michael Carter: Michael Degen
Vani: Siegmar Schneider
Professor Vandenburg: Gerd Martienzen
Graf Dracul: Georg Braun
Carmilla:
Stewardess:
Pförtner: Paul Paulschmidt
Ordok: Dietrich Frauboes

Michael Koser
Heil im Siegerkranz
RIAS 1975 ca. 30 Min.

Das Lied Heil dir im Siegerkranz, Herrscher des Vaterlands, war von 1795 bis 1871 preußische Volkshymne, und nach Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 Kaiserhymne.

Michael Koser
Heute war's - Satire auf das Gestern von morgen
RIAS 1975 ca. 30 Min.

Wie stellte man sich 1975 die Zukunft vor? Und welche Zukunft war gemeint? Utopien faszinieren seit eh und je. Eine Vision, ein Wunschtraum, die Beschreibung einer Welt, die (noch) nicht Wirklichkeit ist. Dabei inspirieren immer zwei Motive die Phantasie der Menschen: die Zukunft und das Leben auf anderen Planeten. Das Hörspiel aus dem Jahr 1975 erschafft eine Welt im Jahr 2020: Es gibt nur noch einen Staat auf der Welt, die Menschen leben in großen Superstädten unter Plexiglas. Und sonst? Alles ist möglich, auch, daß Gegenwart und Zukunft so aussehen wie in diesem Hörspiel - so zumindest das Resümee des Autors Michael Koser.

Michael Koser
Von rechts nach links - Super Tarzan Special Agent Love Story Space Captain Lonesome Gun
Regie: Jörg Jannings
RIAS 1975 65:00

Ein utopisches Hörspiel: Totalidentifikation als Unterhaltungsangebot eines elektronischen Massenmediums, das selbst systemkritische Ansätze zum konsumierbaren Programmbestandteil macht. Im Rahmen des allmonatlichen Inside-Programms für Outsider gewährt die Kult AG Einblicke in Produktionsweisen und demonstriert, wie mit Hilfe des Programmcomputers aus vorgegebenen Versatzstücken eine Vielzahl von Unterhaltungsprogrammen montiert werden, die nach Passieren der elektronischen Zensur mit Werbespots angereichert und im Stimu-Sender gespeichert werden, von wo aus sie zu Hause am Identi-Stimulationsset mit Hilfe des Programmwählers jederzeit abgerufen und durch Stimulierung entsprechender Gehirnzentren als induktive Halluzination erlebt werden können. Die Programminhalte freilich sind die gleichen wie in der Vor-Kult-Zeit: starke Männer, die für Recht und Gesetz kämpfen, Abenteuerfrische, der Duft der großen weiten Welt, Geschichten, die das Leben schrieb, unermeßliche Gefahren in Raum und Zeit. Doch in den Reihen der Programmierer wird Unzufriedenheit laut. Sie wollen andere Sendungen machen, das übersättigte Publikum aktivieren, ihm die dauernde Fremdbestimmung bewußt machen. Mitten ins laufende Programm hinein fordern sie dazu auf, den Gehorsam zu verweigern, Widerstand zu leisten, eigene Entscheidungen zu treffen. Aber Kult AG weiß auch die Äußerungen der Rebellion für ihre Zwecke nutzbar zu machen. Die Teilnehmer können identifiziert bleiben. Alles ist unter Kontrolle. Denn was da live miterlebt wurde, ist nicht der Versuch eines kulturrevolutionären Umsturzes, sondern ein gut arrangiertes Spezialprogramm für progressive Minderheiten aus der kombinierten Serie: The Great Red Hope - Kulturrevolution. Michael Koser demonstriert, inwieweit Kritik, als Spiel konsumierbar gemacht, nicht mehr geäußert zu werden braucht, Protest und Widerstand aus zweiter Hand den Einzelnen von seiner Verpflichtung zum Engagement entbinden, statt sie ihm bewußt zu machen, wobei der Autor seine eigene Arbeit selbstkritisch in die gleiche Perspektive rückt.

Frau Nowak: Ortrud Beginnen
Herr Nowak: Herbert von Boxberger
Reinhard Bülow, Helma Fehrmann, Karin Jurow, Gerd Martienzen, Heinz Meier, Heinz Petruo, Micaela Pfeiffer, Joachim Pukaß, Ebba Reiter, Henning Schlüter, Hans Schwarz, Heinz Spitzner, Dagmar von Thomas, Susanne Tremper

Michael Koser
Ping Pong zur Ming-Zeit
Regie: Dietrich Auerbach
RIAS 1977 ca. 30 Min.

Auch im China der Ming-Dynastie traute man Mönchen allerhand zu, doch die Erotik aus dem Reich der Mitte kommt weit weniger frivol daher. Zwar ist man nicht prüde, doch stets geleitet von formaler Höflichkeit und sei es im Bett.

Almut Eggert, Rolf Marnitz, Klaus Nägelen, Henning Schlüter, Peer Schmidt

Michael Koser
Loch Ness
RIAS 1977 ca. 30 Min.

Yeti, Loch Ness und UFOs sind Hörfolgen aus dem sagenhaft-phantastischen Sujets um Professor Kolimowski, der unbekannten Phänomenen nachspürt und wiederholt ungewöhnliche Begegnungen hat. In diesem See im schottischen Hochland wurde angeblich wieder mal ein Ungeheuer gesehen.

Michael Koser (nach Catherine Pirkis: The Murder at Troyte's Hill)
Das Geheimnis von Craven Hall
Regie: Robert Matejka
RIAS 1978 ca. 43 Min.

Anderson, der Gärtner des alten Landsitzes Craven Hall, wird tot in seinem verwüsteten Zimmer gefunden. Er wurde erschlagen. Anderson hatte einen guten Ruf auf Craven Hall. Warum wurde er umgebracht? Und warum dieses unglaubliche Durcheinander in seinem Zimmer? Sollten Spuren verwischt werden? Oder wußte er etwas, was nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war? Eigenartig ist auch, daß gerade in dieser Nacht der Hund des alten Craven morgens um fünf Uhr laut aufheulte und verschwand. Der zuständige Kommissar kommt mit seinen Ermittlungen nicht weiter. Er fordert Unterstützung von Scotland Yard an. Eine Frau wird mit dem Fall betraut und zeigt den Herren vor Ort, wie einem tödlichen Spiel mit Logik und persönlichem Einsatz beizukommen ist.

Miss Loveday Brooke: Uta Hallant
Inspector Griffin: Peter Schiff
Der Richter: Friedrich W. Bauschulte
Craven senior: Henning Schlüter
John Hales, Mr. Cravens Butler: Erich Fiedler
Herbert von Boxberger u.a.

Michael Koser
UFOs
Regie: Robert Matejka
RIAS 1978 29:35

Ein Kontakt mit Außerirdischen enthüllt das Mysterium des Ursprungs der menschlichen Rasse: Prof. Kolimowski, prominenter Anthropologe, Zoologe und Physiker, Entdecker des sagenhaften Yeti und Konstrukteur einer leider noch nicht voll funktionsfähigen Zeitmaschine, wird seit einem Jahr vermißt. Alles deutet darauf hin, daß er bei einem Tauchversuch auf der Suche nach dem Ungeheuer von Loch Ness Opfer seines Forscherdrangs geworden ist. Doch dann gibt es ein überraschendes Lebenszeichen in Form dreier von ihm persönlich besprochener Tonbandkassetten, die nach Aussage eines ostfriesischen Bauern von einer fliegenden Untertasse über seiner Wiese abgeworfen worden sein sollen. Die allem Anschein nach authentischen Tondokumente enthalten die unglaublichen Schilderungen des Wissenschaftlers, der von einem unbekannten Flugobjekt entführt wird. Mit einem ad hoc aus Teilen seines Fotoapparats konstruierten Universal-Translators gelingt es ihm, mit den Außerirdischen in Kommunikation zu treten. Sie kommen von der Vega und bringen ihn geradewegs in das geheime galaktische Hauptquartier am Grund des Bermuda-Dreiecks. Hier, in der Tiefe des Ozeans, steht er einem der weisen UFO-Lenker aus galaktischen Fernen gegenüber und erhält Aufschlüsse über Vergangenheit und Zukunft der Menschheit. Vor zwei Millionen Jahren hatten böse Reptilien vom Aldebaran auf der Erde den Keim für die menschliche Rasse gelegt, um dereinst über willige Söldner in ihrem Geiste zu verfügen. Das Imperium von Aldebaran existiert nicht mehr, aber seither behalten die Veganer den von jenen geschaffenen Vorposten im Auge. Werden die Menschen hoffnungslos dem Bösen verfallen oder sind sie noch für das Gute zu retten? Sollen sie eine letzte Chance erhalten oder exterminiert werden? Eines ist sicher: in einer zweiten Sintflut wird es keinen Noah mehr geben.

Klaus Herm, Detlef E. Otto, Max Grothusen, Peter Kohagen, Robert Matejka, Peter Schiff

Michael Koser
Professor van Dusen (77 Folgen)
RIAS 1978-1998 und teilweise auch als Comics (von Pirg) und als Buch (Bezold-Verlag)
Siehe besondere Seite

Michael Koser
Die Iden des März
RIAS 1981 ca. 30 Min.

Es handelt sich hierbei um eine Metapher für bevorstehendes Unheil, die auf die Ermordung von Gaius Iulius Caesar im März 44 vor Chr. Bezug nimmt.

Michael Koser
Wikinger in Winland
RIAS 1981 ca. 30 Min.

Sie versetzten ganz Europa in Angst und Schrecken: die Barbaren aus dem Norden. Bis an die Zähne bewaffnet überfielen sie Dörfer, plünderten und brannten alles nieder, was sie nicht als Beute mitnehmen konnten. Doch wer waren die Wikinger wirklich? Waren sie nur die wilden Horden, die übers Meer kamen und die Küsten Europas heimsuchten?

Michael Koser (nach Philip K. Dick: The Man in the High Castle/Das Orakel vom Berge)
Schmetterling mit Hakenkreuzen
Regie: Gert Westphal
BR 1981 87:25

In einer Welt, in der Adolf Hitler den 2. Weltkrieg gewonnen hat und Amerika von Deutschen und Japanern besetzt ist, verfaßt ein Schriftsteller einen Science-Fiction-Roman, in dem Deutschland den Krieg verloren hat. Im Jahr 1962 lebt der alte Adolf senil und syphilitisch in einem Sanatorium. Martin Bormann ist Führer des Großgermanischen Reiches, zu dessen Machtbereich der ganze Osten der ehemaligen Vereinigten Staaten gehört. Jenseits der Rocky Mountains erstreckt sich die unter kaiserlich-japanischer Oberhoheit stehende Pazifikzone. Aber während die Japaner sich verändert haben, gleichsam als hätten sie nach ihrem Anfall manischer Brutalität begonnen, sich zu besinnen, gibt es an der Ostküste immer noch Gaskammern und Arbeitslager zur Vernichtung als unwert erachteten Lebens. In einer etwas zu gründlich geratenen Endlösung der Afrika-Frage ist vom Schwarzen Kontinent nur eine atomare Wüste ohne verwertbare Reste übriggeblieben. Deutsche Technik feiert Triumphe, Messerschmitt-Großraumflugzeuge überqueren in wenigen Stunden den Ozean, vom Mars wird die erfolgreiche Landung eines bemannten Raumschiffes gemeldet. In Nordamerika wird der mutmaßlich letzte Jude verhaftet und an die Gestapo ausgeliefert. Der Sicherheitsdienst plant ein Attentat auf den Schriftsteller Meville Abendsen, der beschrieben hat, wie die Welt aussehen könnte, wenn an einem wichtigen Angelpunkt die Geschichte anders verlaufen wäre. In seiner Fiktion haben die Deutschen die Luftschlacht um England verloren, schlägt sich Italien zu den Alliierten, wird England Sieger, kapitulieren das Deutsche Reich und Nippon, liegt Berlin in Schutt und Asche und wird Hitler hingerichtet. Was in der Atlantikzone verboten ist, wird an der Westküste zum Bestseller. Als Martin Bormann stirbt, wird Reinhard Heydrich im Reichstag zum neuen Führer ausgerufen. Ein provozierter Zwischenfall an der Grenze zum neutralen Rocky Mountains Gebiet analog dem Überfall auf den Sender Gleiwitz von 1939 mit anschließendem nuklearen Angriff auf das japanische Mutterland soll in einer globalen Endlösung dafür sorgen, daß es in Zukunft nur noch eine Weltmacht auf der Erde gibt.

Tagomi: Aljoscha Sebald
Julia Frink: Katharina Lopinsky
Frank Frink: Rüdiger Bahr
Joe Cinderella: Horst Sachtleben
Sundmann alias Oberst Hansen: Harald Leipnitz
Meville Abendsen: Gert Günter Hoffmann
Mr. Childan: Siemen Rühaak
Graf von Eckart: Hans-Günter Martens
Brigadeführer Blobel: Gerd Eichen
Yatabe: Gerhard Becker
Axel Brecker: Eric P. Caspar
Radiosprecher: Axel Wostry, Jürgen Jung
Miss Melikyan: Christiane Merthan
Reinhard Heydrich: Wolf Goldan
Steward: Gerhard Mohr
LKW-Fahrer: Bernd Herberger
Charli: Kurt Goldstein
Matson: Christoph Lindert
Sekretär: Hans Peder Hermansen
Polizist: Michael Hoffmann
Telefonistin: Ute Mora
u.a.

Michael Koser
Das schaudererregende Abenteuer im Orient-Expreß
Regie: Hein Bruehl
WDR 1982 51:47

Wie so oft geschieht alles auf einmal: Nicht nur, daß der Orientexpreß mitten auf der Strecke vor einer defekten Brücke zu einem unabsehbaren Halt gezwungen ist, gleichzeitig stehen Shylock Homes und sein Begleiter Dr. Watts zwei schwierigen Fällen gegenüber. Da ist zunächst die männliche Leiche im Damenwaschraum, die nach Homes Feststellung bereits mausetot war, als man sie am Wasserkasten aufgehängt hat. Gleichzeitig wird der Detektiv vom inkognito mitreisenden Kronprinzen von Bulgarien gebeten, seinen Kammerherrn, Graf Parasow, aufzuspüren, der mitsamt seinem Gepäck aus dem Zug verschwunden ist. Der Fall ist deshalb von besonderer Brisanz, weil der Kammerherr der Falschmünzerei verdächtigt wurde und kurz vor der Überführung stand. Was sich bis hier noch liest wie der Beginn eines weiteren Kriminalabenteuers aus der Feder von Conan Doyle, entpuppt sich jedoch bald als Parodie, die über das Parodistische hinaus die Vokabel schaudererregend durchaus beim Wort nimmt. Michael Koser schrieb diese Geschichte für seine berühmte Hörspielreihe Professor van Dusen. Da diese Folge dem Radiosender RIAS Berlin zu makaber war, wurde daraus beim WDR ein Fall für Shylock Homes.

Shylock Homes: Klaus Herm
Dr. Watts: Michael Thomas
Prof. Hinkeldey: Fred Hospowsky
Frau Hinkeldey: Magda Hennings
Miss Y. Birdie: Gisela Claudius
Kronprinz Boris: Lars Ahlbory
Stojan: Hans Keller
Conducteur: Curt Bock
Monsieur Papillon: Joseph-Maximilian Amoussou

Michael Koser
Der Weltuntergang findet nicht statt
RIAS 1982 ca. 30 Min.

Die düstere Prophezeiung, daß der Weltuntergang bevorstehe, hat die Menschen in früheren Jahrhunderten aufs Tiefste erschreckt. Doch am Ende des 20. Jahrhunderts breitet sich keine verstörende Weltuntergangsstimmung aus.

Michael Koser
Die lange Nacht des jungen Werthers
RIAS 1982 ca. 30 Min.

Von Johann Wolfgang von Goethe verfaßter Roman über den jungen Werther und dessen Liebe zu der mit einem anderen Mann verlobten Frau.

Michael Koser
Festgemauert in der Erden
RIAS 1982 ca. 30 Min.

Das bekannte Gedicht, das Lied von der Glocke, von Friedrich von Schiller von 1799.

Michael Koser
Im Wald, da sind die Räuber
RIAS 1982 ca. 30 Min.

Je tiefer der Wald, desto schauriger die Geschichten.

Michael Koser
Als die Römer frech geworden
RIAS 1983 ca. 30 Min.

Ein altes Volkslied: Als die Römer frech geworden, zogen sie nach Deutschlands Norden, in dem Teutoburger Wald, huh, wie piff der Wind so kalt.

Michael Koser
Der letzte Detektiv (40 Folgen)
Eine Science-Fiction-Krimiserie
BR 1984-2001, teilweise auch als CD im hörverlag
Siehe besondere Seite

Michael Koser
Cocktail für zwei: Kongo-King Blue
Regie: Rainer Clute
DLR 1998 53:59

Felix war Offizier im 1. Weltkrieg und gehörte dem Geheimdienst an. Auf der Gegenseite gab es eine Spionin namens Cora. Eines Tages, als die Feinde eine Begegnung hatten, sind sie Freunde geworden. Sie setzten sich in die neutrale Schweiz ab und führten ein angenehmes Leben. Als ihnen nach dem Krieg das Geld ausging, beschlossen beide, sich als Abenteurer, Glücksritter und Freibeuter durch die Welt zu schlagen. An der Cote d'Azur stranden Felix und Cora im Spieler-Eldorado Monte Carlo. Da sie total abgebrannt sind, kommt ihnen der millionenschwere Geschäftsmann Bitterli gerade recht. Allerdings unterschätzen Felix & Co. den Gegner gewaltig und geben ihre Filmpläne allzu schnell preis.

Erzählerin: Rosemarie Fendel
Felix: Cornelius Obonya
Cora: Maren Kroymann
Asta Lavista: Evelyn Künneke
Capon: Dieter Ranspach
Angestellter im Casino: Uwe Müller
Telefonistin: Clarisse Cossais
Bitterli: Walo Lüönd
Jean Negulesco: Frank Hessenland
Kellner: Fritz Hammer
O.Welles: Lukas Noellemeyer
Sprecher: Rainer Clute

Michael Koser
Cocktail für zwei: Tango Berlin
Regie: Rainer Clute
DLR 1998 53:26

Seinen zweiten Coup landet das Gaunerpärchen Felix und Cora im dekadenten Berlin des Jahres 1920. Im vornehmen Kaiserhof, wo noch immer der gute alte Tango getanzt wird, mietet sich der Henkelschnauzbart Baron Feschak ein. Als Sonderbeauftragter des kleinen Balkanstaates Kravonien soll er mit den wichtigsten europäischen Rüstungsfirmen verhandeln. Wie immer feiern Felix & Co. das bestandene Abenteuer mit einer neuen Cocktailcreation.

Erzählerin: Rosemarie Fendel
Felix: Cornelius Obonya
Cora: Maren Kroymann
Walter S.: Christoph Eichhorn
Lepetit: Max-Volkert Martens
Müller: Martin Seifert
Feschak: Gunter Schoß
Drumosch: Christian Gaul
Schulz: Hans-Peter Hallwachs
Taxifahrer: Otto Czarski
Kellner: Rainer Clute
Roth: Andreas Jungwirth
Empfangschef: Helmut Ahner

Michael Koser
Cocktail für zwei: Kaiserpunsch
Regie: Rainer Clute
DLR 1998 54:36

Felix und Cora, die Spezialisten für Eigentumsreduzierung und Besitzregulation, stellen sich im Sommer 1921 einer wirklich würdigen Aufgabe: dem Hohenzollernhort. Der letzte Kaiser, Wilhelm II., hat kurz vor Kriegsende ungeheuere Schätze zusammengetragen und an einem geheimen Ort versteckt. Nun wartet er - wie seinerzeit Rotbart Barbarossa - auf sein Comeback. Felix & Co. besuchen ihn in seinem holländischen Exil und reisen anschließend incognito nach Deutschland.

Erzählerin: Rosemarie Fendel
Felix: Cornelius Obonya
Cora: Maren Kroymann
Arnimknarz: Traugott Buhre
Britischer Agent: Wolfgang Condrus
Portier: Helmut Ahner
Kellner: Rainer Clute
Grundeis: Tilly Lauenstein
Kaiser Wilhelm II.: Horst Bollmann
Kapitän Wichbrodt: Klaus Jepsen
Flughafendirektor: Peter Höhne

Michael Koser
Cocktail für zwei: Bloody Mary
Regie: Rainer Clute
DLR 1998 54:25

Felix war Offizier im 1. Weltkrieg und gehörte dem Geheimdienst an. Auf der Gegenseite gab es eine Spionin namens Cora. Eines Tages, als die Feinde eine Begegnung hatten, sind sie Freunde geworden. Sie setzten sich in die neutrale Schweiz ab und führten ein angenehmes Leben. Als ihnen nach dem Krieg das Geld ausging, beschlossen beide, sich als Abenteurer, Glücksritter und Freibeuter durch die Welt zu schlagen. Ihr neuer Coup zielt auf eine heilige Ikone, die Blutige Muttergottes von Nowgorod.

Erzählerin: Rosemarie Fendel
Felix: Cornelius Obonya
Cora: Maren Kroymann
Ackroyd: Hans Diehl
Shapiro: Klaus Piontek
Churchill: Hans Teuscher
Partout: Maria Hartmann
Versicherungsangestellter: Helmut Ahner
Captain Darling: Carl Heinz Choynski

Michael Koser
Cocktail für zwei: Eiffel Sour
Regie: Rainer Clute
DLR 1999 54:21

Mai 1922. Seit einem Dreivierteljahr hat die Welt nichts mehr von Felix und Cora, den beiden Spezialisten für Eigentumsreduzierung und Besitzregulation, gehört. Ist das der Fluch des Hohenzollernhorts - hat der Reichtum sie träge gemacht? Auf der Plattform des Eiffelturms fassen sie den Plan zu einem neuen Coup: Sie werden den Eiffelturm stehlen! Dazu brauchen sie eigentlich nur noch einen gutbetuchten Käufer. Vielleicht den großzügigen transatlantischen Schrottkönig Mr. Cross? Paris, die Stadt der Künstler und Lebenskünstler, ist der ideale Schauplatz für die Maskeraden von Felix und Co.

Erzählerin: Rosemarie Fendel
Cora: Maren Kroymann
Joseph Gross: Gunter Schoß
Bourlamaque: Michael Hanemann
Barmixer: Rainer Clute
Empfangsdame: Michaela Ziegler
Krankenschwester: Shelly Kupferberg
Verkäuferin: Clarisse Cossais
Felix: Cornelius Obonya
Grundeis: Tilly Lauenstein
Igor Strawinsky: Sergej Gladkich
Roger Ackroyd: Hans Diehl
Capitaine de la police: Max-Volkert Martens
Gustave Eiffel: Carl Heinz Choynski
Portier: Helmut Ahner

Michael Koser
Cocktail für zwei: Surabaya Sling
Regie: Rainer Clute
DLR 1999 54:13

Juni 1922. Auf einer Zugreise durch die norddeutsche Tiefebene beschließen Felix und Cora, dem winzigen Nest Willsum einen Besuch abzustatten. Drei Wochen später steigen zwei exotisch gekleidete Gestalten aus Holländisch Indien in Hempels Hotel ab. Es soll sich, wie die Honoratioren der Stadt bald erfahren, um den Sultan von Surabaya und den Wesir seiner Hoheit handeln. Die Nachricht von einem Umsturz in Surabaya sorgt nun unter den Willsumern für ebensoviel Aufregung wie eine von den ungewöhnlichen Gästen geplante Auktion.

Erzählerin: Rosemarie Fendel
Cora: Maren Kroymann
Emil Kleingelt: Devid Striesow
Hotelier Hempel: Horst Bollmann
Polizeiinspektor: Horst Hiemer
Enno Wübbels: Klaus Jepsen
Chauffeur: Christian Gaul
Stationsvorsteher: Thomas Monnerjahn
Felix: Cornelius Obonya
Comtesse de la Mulle: Jacqueline Macaulay
Bürgermeister: Hans Teuscher
Rektor: Wolfgang Condrus
Pastor: Carl Heinz Choynski
Wiebke: Claudia Hübbecker
Kellner: Rainer Clute

Michael Koser
Cocktail für zwei: Germanengold
Regie: Rainer Clute
DLR 1999 50:15

Gegen die Langeweile im München des Jahres 1923 gibt es für die beiden Expropriateure Felix und Cora nur eine Alternative: den Tanz auf dem Seil über dem Löwenkäfig, die geradezu erotische Raffinesse des Rollenspiels. Wie gerufen kommt ihnen da ein Zeitungsartikel des Erhabenen ariogermanischen Cherusker-Ordens, in dem es um Ahnenerbe und Alchemie geht. Könnte man diesen Spinnern nicht den Stein der Weisen verkaufen? Cora wird zur Hohen Frau Freia, die den Walhall-Fanatikern eine lichte Zukunft weist: Auf einem berühmten Gemälde soll die geheime Formel der Goldmacherkunst versteckt sein. Und während es bei den Cheruskern zischt und knallt, mixen sich Felix und Cora in aller Ruhe eine neue Cocktailcréation - natürlich mit einem Schuß goldenen Münchner Bieres.

Erzählerin: Rosemarie Fendel
Cora: Maren Kroymann
Thusnelda: Tanja Seibt
Museumswärter: Helmut Ahner
Bayerische Kellnerin: Uta Hallant
Felix: Cornelius Obonya
Hermann: Klaus Herm
Zeitungsverkäufer: Michael Seyffert
Thomas Mann: Max Volkert Martens

Michael Koser
Cocktail für zwei: Titanic Smash
Regie: Rainer Clute
DLR 1999 54:21

Juli 1923. Felix und Cora sind an einen mondänen Badeort an der Küste von Devon gefahren. Nach den aufregenden Coups der letzten Monate wollen sie ausspannen, doch das Hotel, in dem sie sich eingemietet haben, behandelt sie nicht gerade gastfreundlich. Wegen eines menschenscheuen Milliardärs müssen sie mit einer provisorischen Unterkunft vorliebnehmen. Wütend planen Felix und Co., den Kontinent in Richtung Amerika zu verlassen. Vorher wollen sie sich jedoch noch an diesem stinkreichen Schnösel rächen, von dem sie wissen, daß er der Schiffseigner der Olympic ist. In einem Erpresserbrief behaupten sie, daß die marode Olympic damals mit der baugleichen Titanic ausgetauscht und der Untergang bewußt herbeigeführt wurde. Doch schon bald gerät ihre Kabale außer Kontrolle...

Erzählerin: Rosemarie Fendel
Cora: Maren Kroymann
Seemann i. Amst.: Jörg Gudzuhn
Mr. Morgan: Martin Seifert
Arbeiter: Carl Heinz Choynski
Mr. Ackroyd: Hans Diehl
Steward: Rainer Clute
Felix: Cornelius Obonya
Mad. Salambo: Uta Hallant
Empfangschef: Helmut Ahner
Cray: Uwe Müller
Dr. Hopper: Max-Volkert Martens
Taxifahrer: Aykut Kayacik

Michael Koser
Film Noir
Regie: Beate Andres
DLR 2000 48:30

John war vor dem Krieg ein erfolgreicher Drehbuchautor. Nun ist er leitender Angestellter der Pandora Studios, und seine Drehbuchentwürfe verstauben im Schreibtisch. Eines Tages erhält er von seiner Geliebten namens Lana einen Anruf, in dem sie ihm mitteilt, daß sich ihr Mann, Edward Arnold, mit ihm treffen möchte. Edward ist Chef der Pandora Pictures. Er wolle, daß ihm John das Drehbuch für seinen neuen Film schreibt. Als John in der Villa ankommt, ist Edward schon tot. Alles deutet auf Selbstmord, bis John als Hauptverdächtiger festgenommen wird. Kein Alibi, keine verläßlichen Zeugen, nur seine Sekretärin glaubt an seine Unschuld. Sie will ihn aus der Todeszelle herausholen. Eine Kriminalgeschichte, die mit Elementen des Film Noir spielt.

John Garfield: Max Hopp
Lana Turner Arnold: Astrid Meyerfeldt
Ella Rains: Judica Albrecht
Robert Taylor: Guntram Brattia
Baron McLane: Uwe Preuss
Staatsanwalt Otto Kruger: Hans-Peter Hallwachs
Obmann der Geschworenen: Michael Klobe
Jack Carson: Harald Pilar von Pilchau
Richter: Udo Kroschwald

Michael Koser
Die Alzheimergang
Regie: Bärbel Jarchow
DLR 2002 52:10

Jürgen Waldhorn, Sozialdezernent von Willsum, will bei der nächsten Bürgermeisterwahl als Kandidat antreten. Im Willsumer Courier veröffentlicht er sein zukünftiges Programm. Rentner sollen sich in Bescheidenheit üben und öffentliche Kassen nicht übermäßig strapazieren. Drei Senioren und ein Zivi aus dem örtlichen Altersheim lesen den Abdruck im Lokalblatt. Sie sind sich einig, der Mann muß weg. Also planen sie seine Entführung. Doch Waldhorn hat ein schwaches Herz und die Gang schon bald ein großes Problem.

Stefan: Matthias Walter
Garbo: Liselotte Rau
Hildchen: Ingeborg Medschinski
Harald: Werner Rehm
Isolde Waldhorn: Elfriede Irrall
Jürgen Waldhorn: Hans Walter Klein
Marlies Waldhorn: Astrid Meyerfeldt
Peter Thode: Uwe Müller
Sekretärin: Shelly Kupferberg

Michael Koser
Die Schule der Glücksritter
Regie: Renate Heitzmann
DLR 2004 48:43

Dem berühmten Gauner Arsène Lupin läuft im Zug nach Chicago eine junge Frau ins Abteil. Elaine flüchtet vor der Polizei. Sie hat ihren Beruf als Bankangestellte zugunsten einer Gaunerkarriere aufgegeben und als erste Aktion gleich mal ihre eigene Bank ausgeraubt. Daß sie jetzt ihrem großen Vorbild Lupin in die Arme läuft, sieht sie als echten Karrieresprung. Beide wollen nun zusammen die Millionen erbeuten. Als selbsternannte Glücksritter scheinen sie auf dem Siegeszug. Doch als sie es mit Al Capone zu tun bekommen, werden sie auf eine harte Probe gestellt. Das Hörspiel gehört gewissermaßen zur Konkursmasse von Cocktail für zwei. Michael Koser hat die Folge umgeschrieben, mit neuen Helden versehen, zeitlich versetzt, und so ist aus dem geplanten neunten Hörspiel der Reihe Cocktail für zwei "Chicago Flip" das Einzelhörspiel "Die Schule der Glücksritter" geworden.

Arsene Lupin: Manfred Zapatka
Elaine: Katharina Zapatka
Osgood P. Quackenbusch: Martin Hahnemann
Josef Stanson: Gerd Grasse
Lauraine Stanson: Katharina Burowa
Inspektor Ganimar: Wolfgang Condrus
Al Capone: Martin Engler
Frankie/Papagei: Götz Schulte
Polizist: Christian Gaul
Ältere Dame: Ingrid Tribowski

Michael Koser
Jonas. Nur Jonas. Und Sam: Comeback
Regie: Werner Klein
Kanzlei Dr. Bahr 2008 59:00

Babylon, 30. Dezember 2016: Das Amt für freie Berufe aus Babylon will Jonas den Sozialstatus in Babylon entziehen, wenn er nicht bis zum Jahresende einen neuen Fall erhält. Da bekommt er - zufälligerweise (?) - den Auftrag, in der Prekariats-Heimstatt Nummer Eins (PH 1) nach dem Rechten zu sehen, weil sich von dort lange niemand mehr gemeldet hat. Die Behörden in Babylon machen sich Sorgen. Nur: Das PH 1 liegt in der Wildnis, weit außerhalb der Stadtgrenzen von Babylon...

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Computer: Peer Augustinski
Stadtguerillero: Thomas Karallus
Carmen Sakalauskas: Vanida Karun
Mann im Overall: Werner Klein
Computerstimme: Deef Pirmasens
Karla, eine Terroristin: Angelika Thomas
Bürokrat im Amt für freie Berufe: Henning Venske
Mira, ein Torso: Elena Wilms

Michael Koser
Jonas. Nur Jonas. Und Sam: Abgesang
Regie: Werner Klein
Kanzlei Dr. Bahr 2008 60:00

Babylon, 1. Mai 2017, der letzte (?) Fall von Jonas. Jonas hat Geburtstag. Er ist melancholisch, der Babylon-Blues hat ihn voll erwischt. In einem Monat muß er sein Büro-Apartment räumen, das Haus wird abgerissen. Das "Casablanca" ist schon seit Wochen geschlossen. Da klopft es an Jonas Tür. Judith steht vor der Tür, Judith?

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Computer: Peer Augustinski
Judith Delgado/Judith 2: Karin Anselm
Nösel von der Firma Extrem: Christian Stark
Generalissimus Stalin: Klaus Nietz
Anna Plotz: Katja Brügger
Astoria Waldorf: Andrea Lienau
Bürgermeisterin Paretzky: Gisela Ferber
Generalmajor Frank: Uwe Friedrichsen
Kasbek von der Korporation: Peter Weis
Kidnapper: Henning Venske
Nachrichtensprecher: Thomas Karallus, Deef Pirmasens, Stefan Gnad
Frauenstimme bei der Sicherheitsverwaltung: Elena Wilms
Roboguard: Christoph Morgenroth
Karla, eine Terroristin: Angelika Thomas
Jamaro, ein Schmanin: Vanida Karun

Radio-Feature von Michael Koser:
Adler über Schnee und Eis (Feature)
Als Kaiser Wilhelm siegreich in London (Feature)
Atlantis (Feature)
Ballade vom Banditen (Feature)
Die gescheiterte Hoffnung (Feature)
Die große russische Dezember-Revolution (Feature)
Die Indianer des Zaren (Feature)
Donaufahrt (Feature)
Garibaldi (Feature)
Herrenfahrer erobern die Welt (Feature)
Jack the Ripper (Feature)
Kaisers Geburtstag (Feature)
Krimkrieg (Feature)
Leben, Meinungen und Taten von Gen Tom Däumling (Feature)
Mein lieber dicker Wilhelm (Feature)
Nostradamus (Feature)
Ostfriesland-Expreß (Feature)
Pinocchio und die hölzerne Moral (RIAS 1971)
Preußen kaputt (Feature)
Safari (Feature)

Weitere Werke:
Bücher: Das Schmöker-Kabinett, Fischer-Verlag, 1974, 1975, 1976 (z.B. Werke von Karl May, Balduin Möllhausen, Jules Verne, Sophie Wörishoffer)
Übersetzungen: Scherz-Verlag, z.B. John Rossiter: Das Syndikat kennt kein Pardon, 1972
Preise: Kurt-Magnus-Preis der ARD (für überdurchschnittliche Leistungen im Hörfunkjournalismus), 1973
Fernseh-Drehbuch (über Anarchismus vor dem 1. Weltkrieg): Malatesta (SFB 1970)
Gespräche: Science Fiction - Vision oder Ware? Gespräch mit Dieter Hasselblatt, DLF 27.01.1973
Homo Fictivus - Das Menschenbild der Science Fiction, Gespräch mit Dieter Hasselblatt, DLF 15.05.1973
Michael Koser: Science Fiction - Reservat für Elfenbeintürmer, Nachwort zum Hörspiel Reservat, DLF 24.01.1973 (9 Min.)
Michael Koser: Über das Hörspiel The War of the Worlds, HR 01.09.1986 (25 Min.)
Gespräch mit Michael Koser, Lange Nacht des RIAS, DLR/DLF, 28.01.2006
Prof. van Dusen im Spukhaus: unvollendetes Hörspiel, ca. 1987
Hutchinson Hatch und die Stimme aus dem Jenseits, 2009: Text im Internet bei profvandusen.com verfügbar, als Co-Autor nun auch weitere neue Prof. van Dusen-Folgen
Diverse öffentliche Hörer-Veranstaltungen vom RIAS zu Prof. van Dusen: 1982-1999

Kinderbücher (als Printausgabe oder elektronisches Buch, ab 2009):

Das große Froschspiel: Eigentlich wollen Nina, Eva und Fabio im Garten Verstecken spielen. Aber durch ein geheimnisvolles Erdloch hinter dem Pflaumenbaum geraten sie plötzlich in ein unglaubliches Abenteuer, das sie auf verschlungenem Kurs von der Urzeit über das alte Ägypten, das Mittelalter, den wilden Westen bis in den Weltraum führt. Nina, Eva und Fabio sind im Großen Froschspiel gelandet und müssen sich gegen einen fast übermächtigen Kontrahenten behaupten - den bösen Magier Professor Frosch. Doch mit Mut, Schlauheit und der Hilfe unerwarteter Freunde gelingt es den Kindern, alle Gefahren zu überstehen, alle Fallen zu überwinden, alle Aufgaben zu lösen und sich die Rückkehr in ihre Welt zu verdienen.

Der Wunschring: Eigentlich ist es ganz einfach: Finde einen Wunschring und wünsche dich an alle möglichen interessanten Orte. Kompliziert wird es, wenn sich wilde Piraten einmischen, die Gangster Max und Mostrich nebst ihren polizeilichen Kontrahenten Inspektor Hasenfuß und Hauptwachtmeisterin Klops-Pudding und ein cleverer Papagei...

Die Jagd nach dem grünen Kuckuck: In Wilhelmshaven, Ostfriesland und umliegenden Landstrichen jagen Max, Robinson, Beo Freitag und Ole einundzwanzig im Nordwesten verstreuten Kuckucksuhren hinterher, verfolgt von Fieslingen, Gangstern und Polizei. Denn eine Uhr, die mit dem grünen Kuckuck, verrät das Versteck des Störtebeker-Schatzes. Eine witzige und total überdrehte Kriminal- und Abenteuergeschichte, nicht nur für Kinder.

Was ist los im Lunapark?: Ausgerechnet die zickige Freifrau von Dödels beauftragt Max und Robinson mit einem neuen Fall - und der hat es in sich: Im Schloss Dödelslust spukt es, und auch im nahen Lunapark, einem großen Freizeit- und Vergnügungszentrum, geht es nicht mit rechten Dingen zu. Als Max und Robinson dort nachforschen, geraten sie in höchste Gefahr. Auch das zweite Abenteuer des ungewöhnlichen Ermittler-Duos ist ein witziger und abgedrehter Krimi, nicht nur für Kinder.

Der Fall des falschen Stadtmusikanten: Freitag, der sprechende Beo des Detektiv-Duos Max und Robinson ist weg. Der stinkreiche Kaffeehändler und Super-Unsymphat Titus van Tüten hat ihn geklaut! Die Spur führt ins Teufelsmoor, über Bremer Dächer und in den exklusiven Kaffee-Club "Edle Bohne", wo die Bremer Stadtmusikanten höchstpersönlich auftreten. Das dritte Abenteuer der beiden ungewöhnlicher Ermittler ist ein spannender und witziger Bremen-Krimi, nicht nur für Kinder.
7
Hörspiele / Antw.: Wie sieht eure Hörspielsammlung aus??
Aktualität von Euroblues -
Michael Koser
Der letzte Detektiv: Testmarkt
Regie: Heiner Schmidt
BR 1984 49:25

Es war einmal eine Zeit, da gab es Privatdetektive. Harte Männer, gerecht, nie um eine Antwort und einen Ausweg verlegen. Aber in den ersten Jahren dieses Jahrtausends gibt es nur noch einen: Jonas! Er ist der letzte seiner Zunft. Nicht so sehr hart. Auch nicht immer gerecht. Manchmal fällt ihm auch gar keine Antwort ein. Und einen Ausweg muß er meist lange suchen... Und das sicher auch wieder in den Folgen, die der Bayerische Rundfunk in diesem Halbjahr im Monatsabstand senden wird.

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, März 2009. Jonas und Judith - Stoff für viele Folgen. In der ersten lernen sich die beiden gleich mal kennen. Geschäftlich. Judith Delgado hat nämlich Probleme. Und darum steht sie plötzlich im Büro von Jonas. 35 Jahre, dunkles Haar, dunkle Augen, wohlgefällige Figur, weißer Overall, merkwürdige Geschichte. Ihr lebensfroher, vitaler Onkel Adrian aus der Südstadt, Bürgernummer 15 B 27091939, ist aus seinem Appartement im neunten Stock gestürzt. Beim Aufprall hat sich Onkel Adrian tödliche Verletzungen zugezogen. Sam, der Supercomputer von Jonas, weiß dazu Erstaunliches zu berichten: In den Vereinigten Staaten von Europa begingen im Jahr 2008 viereinhalb Millionen Bürger Selbstmord. Und nach den Zahlen der ersten Monate des Jahres 2009 sieht es wieder nach einer Steigerung von über drei Prozent aus.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Joachim Wichmann
Judith Delgado: Karin Anselm
Frau Prof. Caligari, Leiterin von ZIP: Renate Grosser
Nachbarin: Jenny Thelen
Bestattungsunternehmer: Dieter Eppler
Kracau: Paul Bürks
1. Polizist: Franjo Marincic
2. Polizist: Gernot Duda
Dr. Prosper: Wolfried Lier
Sportreporter: Gerd Rubenbauer
Wärter: Wolf Goldan

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Safari
Regie: Heiner Schmidt
BR 1984 51:35

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, 5. Juni 2009. Am Bildfon ist Oleander Quartz. Uralt, mehrfach geliftet und trotzdem faltig. Die grauen Augen gerade erst transplantiert. Seine Privatsekretärin ist verschwunden, berichtet Oleander Quartz und mit ihr äußerst vertrauliches Material, fügt er hinzu. Sam, der Supercomputer von Jonas, ist recht gut über Quartz informiert: 109 Jahre alt. Direktor von "Orbis International - Raumstationen und Satelliten en gros", Mitglied im "Club der Milliardäre", Bürger der Vereinigten Staaten von Europa. Quartz lebt zurückgezogen wie sein Vorbild, der historische Industrielle Howard Hughes. Was Sam aber nicht weiß, ist, daß Jonas bei seinen Ermittlungen in eine Todesfalle geraten wird.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Joachim Wichmann
Oleander Quartz, Milliardär: Wolfgang Büttner
Judith Delgado: Karin Anselm
Automatenstimme: Christoph Lindert
1. Wächter: Detlef Kügow
2. Wächter: Hans Stetter
Nachbarin: Ute Mora
Schalterbeamter: Michael Lenz
Pilotin: Irmhild Wagner

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Reservat
Regie: Heiner Schmidt
BR 1984 48:20

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, August 2009. Büroalltag, eine neue Klientin hat sich angesagt: Frau Marcus-Pallenberg. Gekleidet in echtes Naturleinen, das mit fast echtem Naturpelz besetzt ist. Garniert mit rund drei Kilo Platin und Brillanten und belastet von einer großen Sorge. Cora, ihre 15-jährige Tochter, ist ins Reservat geflüchtet, zu Zombie, ihrem Freund. Im Reservat leben Typen, die in der Welt draußen nicht mehr zurechtkommen können oder wollen. Man hat eine Mauer herumgebaut, eine elektronische Schutzglocke draufgestülpt und es ist fast unmöglich, drinnen zu überleben, wenn man nicht dazugehört. Jonas und Sam, sein Supercomputer, dringen ins Reservat ein. Sie stoßen auf die "Lust & Qual" GmbH, Produzentin von Holos Marke "Blut und Blubber".

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Joachim Wichmann
Frau Marcus-Pallenberg: Astrid Jacob
Theo Maske: Erich Hallhuber
Nada: Madeleine Stolze
Push: Michael Habeck
Power: Joachim Höppner
Türke: Michael Gahr
Sultan Suleiman: Herbert Weicker
Wächter: Bernd Stephan
Nachrichten-Sprecherin: Ilse Neubauer

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Schlachthaus
Regie: Heiner Schmidt
BR 1984 49:55

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, September 2009. Eine Seltenheit in den Vereinigten Staaten von Europa! Im "Escargot" gibt es noch einen menschlichen Oberkellner! Aber dort gibt es an diesem Tag auch Josef. Josef ist ein Gast und ein Witzbold, an der Oberfläche. An der gut frisierten, mani- und pedikürten, nach letzter Mode drapierten und bemalten Oberfläche. Tatsächlich ist Josef aber ein Typ mit einer scheußlichen Angst. Und mit einem Anliegen: "Besorgen Sie mir eine Bauchspeicheldrüse! Sie liefern, ich zahle. Jeden vernünftigen Preis!" Sam, der Supercomputer von Jonas, schaut hinter die Oberfläche: Josef heißt Julian Brendel, ist von Beruf Para-Psychagoge. Aber was nützen diese Erkenntnisse, wenn Jonas den Zugang zum schwarzen Organmarkt nicht findet, weil Sam den Code für die Datenbank der Hygiene-Polizei nicht kennt?

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Joachim Wichmann
Präsident Tabasco: Edwin Noel
Julian van Brendel: Peter Fricke
Archimedes Guttapercha, Organschmuggler: Günter Sauer
Mr. Crap, sein Assistent: Fred Klaus
Judith: Karin Anselm
Oberstleutnant Elena Posada: Andrea Dahmen
Konsulatsbeamter: Wilfried Klaus
Angestellte: Andrea Rosenberg
Oberkellner: Alexander Malachovsky
Barkeeper: Heiner Schmidt
Soldat: Selestino Sanchez
Frau Prof. Caligari: Renate Grosser

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Requiem
Regie: Alexander Malachovsky
BR 1985 58:55

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, November 2009. Ein trüber, grauer Spätherbsttag, an dem gerade ein wunderschöner Frühlingstag zur Neige geht. Das ist übrigens kein Widerspruch, denn in den VSE (Vereinigten Staaten von Europa) sind die Romantic-Parks selbstverständlich mit Klima-Konvertern und Holo-Projektionen ausgestattet. Also: Ein Herbst- bzw. ein Frühlingstag geht gerade zur Neige, als Jonas eine Nachricht von persönlicher Dringlichkeitsstufe Eins erreicht: "Randy Orgas ist tot!" Randy Orgas! Der unbestrittene King of Plastic Rock Pop! Schon in den ersten Recherche-Minuten stößt Sam, der Supercomputer von Jonas, auf Merkwürdiges: Den Totenschein für Herrn Orgas hat kein Robo-Doc ausgestellt! Ein echt menschlicher Arzt hat ihn geschrieben! Ein Mensch in all seiner biologischen Unvollkommenheit.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Judith: Karin Anselm
Randy Orgas, ein toter Rockmusiker: Siemen Rühaak
Lexis Scarlet, seine Managerin: Ingrid van Bergen
Dr. Zirose, ein Bestattungsunternehmer: Reinhard Glemnitz
Tutti Paletti, ein Pop-Styler: Felix von Manteuffel
Vorzimmer-Robot: Isolde Thümmler
Fredo: Wolfgang Hess
Donald Daisy: Alexander Malachovsky
Ro-Butler: Jens Müller-Rastede

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Kidnapper
Regie: Alexander Malachovsky
BR 1985 57:25

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Mai 2010. Jonas hält im "Casablanca" stumme Zwiesprache mit seinem Magen. Dabei unterbricht ihn Demeter. Demeter ist eine waschechte Öko. Lange Naturhaare. Grüner Kittel. Schäufelchen und Geigerzähler am Bastgürtel. Hätte Jonas doch an diesem Maiabend Sam, seinen Supercomputer, zu Rate gezogen! Sicher hätte er dann Demeter abgewimmelt. Und in Ruhe weitergetrunken. Sam gefällt nämlich die Geschichte von Demeter überhaupt nicht! Das Öko-Mädchen berichtet von schwarz-roten Uniformen aus Swartcliff. Schwarz-rot trägt die Populationspolizei. Und wenn die PoPo ihre Finger im Spiel hat, dann wird es gewöhnlich höchst gefährlich.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Judith: Karin Anselm
Demeter, eine Ökologin: Kornelia Boje
Frau Prof. Caligari: Renate Grosser
Piet Pietersen: Wolfgang Büttner
Wirt vom "Satten Sägefisch": Joachim Höppner
Frau Dr. Simon: Gisela Hoeter
King-Kong: Gernot Duda
Offizier: Michael Lenz
Wächter: Reiner Kositz

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Schmiergeld
Regie: Alexander Malachovsky
BR 1985 53:35

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, 2. Juni 2010. Jonas hat Besuch. Im Büro sitzt ein Herr. Der Herr ist klein und grau. Er trägt das offizielle Grau der Politiker und Geschäftsleute. Der Herr ist eine graue Maus. Unauffällig. Abgesehen von einer Kleinigkeit. Er ist tot. Jonas gefällt das gar nicht. Welcher Detektiv findet schon gerne eine Leiche in seinem Büro!? Noch dazu erwürgt. "Wie weiland bei den Thugs!", weiß Sam. Sam ist der Computer von Jonas. Er ist bis an die Oberkante vollprogrammiert. Mit nützlichem Wissen. Mit unnützlicher Gelehrsamkeit. Und Sam ist ein bißchen verrückt. Trotzdem hat Jonas seinen Sam immer dabei. Sam Zwei: kleiner Apparat, paßt in jede Tasche, ist rund um die Uhr mit dem großen Kasten - Sam Eins - im Büro verbunden. Drahtlos. Guter Rat überall. Und jederzeit. Natürlich weiß Sam noch mehr: die Thugs sind eine indische Mördersekte, welche früher vorzugsweise in Bengalen florierte. Und zu Ehren ihrer Göttin Kali drauflos würgte. Aber Thugs im 21. Jahrhundert? In Babylon?

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Judith: Karin Anselm
Stadtrat Hartog: Helmut Stange
Kripo-Inspektor Brock: Rüdiger Bahr
Luna (Vanessa Marten): Christine Wodetzky
Nike (Nora Karatschi): Irmhild Wagner
Joker (Tolliver): Christoph Lindert
Vizepräsident Cordes: Oswald Döpke
Bigboss (Frauenstimme): Käthe Jaenicke
Carla Hinkelstein: Inge Schulz
Leutnant: Hans P. Hermansen
Polizist Pauly: Jürgen Rehmann
Nachrichtensprecherin: Karin Frey

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Niemandsland
Regie: Alexander Malachovsky
BR 1985 53:25

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, August 2010. Jonas soll ins Niemandsland. Das Niemandsland ist in den späten 90er-Jahren entstanden. Nach den großen Hungermärschen aus dem Süden. Und den langen Abwehrschlachten. Heutzutage ist es ein wilder Landstrich. Ohne Gesetze. Voller Gefahren. Wie seinerzeit der amerikanische Westen. Martin Sesam will Jonas aus dem "Casablanca" ins Niemandsland locken. Mit soliden Euros. Und mit einem soliden Kater. Sam dagegen hat keinen Kater. Deswegen hat Sam auch große Bedenken gegen das Ansinnen von Herrn Sesam. Sam ist der Computer von Jonas. Unentbehrlich. Überprogrammiert. Sam besteht aus zwei Elementen: Hirn und Sinne. Wie ein Mensch. Aber anders als beim Menschen ist das Hirn der bei weitem größte Teil von Sam. Sam ist immer dabei wo Jonas ist. Und der ist noch lange nicht im Niemandsland. Er sitzt gerade in der Metro. Neben ihm sitzen zwei Fremde. Metro-Killer!

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Martin Sesam, ein Unternehmer: Harald Leipnitz
Majorin Shuk von der ImPo: Elisabeth Endriss
Dschamil Baklava, ein Schleuser: Michael Gahr
Hüsük, sehr alter Mann: Peter Capell
Safiye, seine Enkelin: Sabine von Maydell
Verkäuferin im Art-Shop: Julia Fischer
1. Metro-Killer: Michael Habeck
2. Metro-Killer: Norbert Goth
1. Bandit: Michael Hoffmann
2. Bandit: Erik P. Caspar
Zollbeamtin: Karin Kernke
ImPo-Beamter: Joachim Schmahl
Grenzsoldat mit Megafon: Marold Langer-Philippsen

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Sündenbock
Regie: Alexander Malachovsky
BR 1986 53:35

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, September 2010. Bigboss ist tot. Ermordet. Bigboss, die Präsidentin von "Chips", dem bedeutenden Hardware-Produzenten. Wenn Bigboss ermordet ist, verläßt sich "Chips" nicht auf die Kripo. Sondern auf Jonas. Der hat Bigboss vor einem Vierteljahr kennengelernt. Eine merkwürdige Frau. Ein merkwürdiges Zusammentreffen in ihrem Penthouse hoch über Babylon. Und jetzt ein merkwürdiger Auftrag. Er nimmt ihn an. Ein Fehler. Besser hätte er vorher Sam zu Rate gezogen! Sam ist sein Computer. Der kann reden. Und wie. Ohne Pause. Ohne Punkt. Und Komma. Ohne Luft zu holen. Sam ist ein ausgelaufenes Versuchsmodell. Von seinem Hersteller verramscht. Vor fünf oder sechs Jahren. Seitdem sägt das handliche Kästchen, die drahtlose Extension des großen Datenspeichers aus dem Büro, an den Nerven von Jonas. Mit seinem Textprogramm, das inzwischen ein wenig durcheinandergeraten ist. Aus dem Konzept bringt Jonas im aktuellen Fall aber auch, daß ihm einer unter die Arme greift, von dem er es zu aller letzt erwartet hätte: Brock von der Kripo! Der Superwiderling! Der Jonas-Fresser!

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Tolliver: Hans Korte
Chef-Inspektor Brock: Claudius Zimmermann
Alca Selzer, Reporterin: Andrea Lukas
Alex, ihr Kameramann: Matthias Gollowsky
Stadtstreicherin: Rita Russek
Robot-Stimme: Karin Frei
Kunde im Kaufhaus: Nino Korda
Pauly, Polizist: Frank Petzelt

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Todestour
Regie: Alexander Malachovsky
BR 1986 57:25

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, November 2010. Morgengrauen. Jonas befindet sich unversehens im Bereich akuter polizeilicher Notstandsmaßnahmen: Sechs Beamte mit Laserstrahlern, Kampfanzügen und Schutzhelmen stehen in seinem Schlafzimmer. Direkt. Druckvoll. Durchschlagend. Drahtig. Und durch den leeren Türrahmen spaziert eine prachtvolle Uniform. Rot und Gold. Lametta und Sterne, wo es sich nur machen läßt. Oberst Frank! Der Chef der Terror-Polizei und der Sondereinheit SSA 9 ist hinter der "Kusbekischen Befreiungsfront" her. Terroristen. Bombenleger. Sie haben gerade erst wieder hier in Babylon ein blutiges Attentat verübt. Kein Umgang für Jonas! Das meint übrigens auch Sam. Sein Computer. Der besteht aus zwei Einheiten. Aus Sam Eins, dem großen Speicher im Büro, und aus Sam Zwei, dem guten Rat im Miniformat für die Hosentasche. Sam weiß, was Jonas nicht weiß. Das ist seine Aufgabe. Seine "existentielle Motivation", würde Sam sagen. So spricht er. So und noch schöner. Gelehrt und geläufig. Stark überprogrammiert. Und leicht unterbelichtet. Und voll Informationen. Zum Beispiel über Kuspekistan. Ein Land, in das Jonas und sein Berater bald aufbrechen werden. Zu einer Todestour. Aber das wissen die beiden zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Glücklicherweise.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Judith: Karin Anselm
Dr. Duna Khamal: Evelyn Opela
Dr. Gödel Escherbach: Alexander Kerst
Professor Malek: Peter Lühr
Oberst Frank: Bernd Stephan
Zollbeamtin: Julia Fischer

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Spielwiese
Regie: Alexander Malachovsky
BR 1986 58:50

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, 15. Februar 2011. Ein Routine-Auftrag? Von wegen: mehr ein Horrortrip! Nur ahnt das Jonas noch nicht, als Paula Janssen ihn in seinem Büro aufsucht. Paula Janssen. Typ arm, aber ehrlich. Gesicht sympathisch, aber leicht verhärmt. Und das hat seinen Grund: "Mein Freund. Er ist verschwunden, Herr Jonas. Vermißt!", sagt sie. Und: "Gehen Sie nach Nirwana! Finden Sie Jaromir! Bringen Sie ihn mir wieder!" Nirwana ist Wildnis. Sam war in diesem Fall bisher auch keine große Hilfe gewesen: "Keine Informationen über Nirwana in den allgemein zugänglichen Dateien." Sam ist der Computer von Jonas. Er ist ein bisschen verrückt. Aber harmlos. Er redet nur manchmal zuviel. Zumindest für einen Taschen-Computer. Sam ist ein Wunder der Technik. Mit Macken. Aber kein Satanswerk. Auch wenn das die drei seltsamen Figuren meinen, denen Jonas mitten in Nirwana plötzlich gegenübersteht. Es sind zwei bärtige Männer und eine Frau mit langem Haar. Sie tragen braune Kutten und sehen ein bißchen wie Ökos aus. Handgestrickt. Naturbelassen. Aber nicht friedlich. Alle drei tragen Waffen. Breite Buschmesser im Gürtel. Und auf dem Rücken Maschinenpistolen.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Astoria Waaldorf: Bruni Löbel
Tommy Tinnef, Mobilverleiher: Paul Esser
Paula Janssen: Edda Seippel
Humbert: Rolf Schmeske
Amos: Klaus Abramowsky
Debora: Barbara Rath
Obadja: Hans Wengefeld
Lino Madras: Nino Korda
Portier: Alexander Malachovski
Fonrobot: Reiner Kositz
und andere

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Inselklau
Regie: Alexander Malachovsky
BR 1986 53:55

Westerport bei Babelshaven, Vereinigte Staaten von Europa, Mai 2011. In der Bar vom "Maritim". Jonas lernt Jesper Nix kennen. Der ist angeheitert. Ziemlich sogar. Kein Wunder! Wo Herr Nix doch letzthin drei Inseln verloren hat! Was ihm geblieben ist? Die "Grauzone". Die "Grauzone" ist ein Gebiet, das offiziell nicht existent ist. Vor knapp 20 Jahren ist hier ein Atomkraftwerk in die Luft geflogen. Auf den Karten ein weißer Fleck. Verdrängt. Vergessen. Kaum bewacht. Wer geht schon in ein Land, das es nicht gibt? Jonas tut's. Für Jesper Nix. Und Sam ist auch dabei. Sam ist der Computer von Jonas. Ein Metallkästchen im Taschenformat. Drahtlos verbunden mit dem großen Datenspeicher in seinem Büro. Geschlechtslos. Aber ganz und gar nicht sprachlos. Geschwätzig. Ein verbaler Chaot. Und unentbehrlich. Wie immer. Auch in diesem dunklen Fall. Dunkel wie der Kanaltunnel, den Calais sich anschickt feierlich zu eröffnen.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Judith Delgado: Karin Anselm
Jesper Nix: Thomas Holtzmann
Lester: Michael Lenz
Jolanda Nix: Ilona Grübel
Dr. Duna Khamal: Evelyn Opela
Oberst Frank: Bernd Stephan
Ulrik: Wolfried Lier
Sven: Martin Haensel
Wirt: Alexander Malachovski
1. Polizist: Charly Huber
2. Polizist: Jürgen Rehmann

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Megastar
Regie: Alexander Malachovsky
BR 1989* 52:20

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, 12. Juli 2011. Jonas sitzt in seinem 22-Quadratmeter-Büro-Appartement und reißt die Augen auf. Weit. Und läßt den Unterkiefer fallen. Tief. Beileibe nicht der normale Gesichtsausdruck, wenn er einem Klienten gegenübersitzt. Aber bei ihr kann er nicht anders. Er starrt sie an. Sie ist schwarz und streng, vom Hut bis zu den Stiefeln, und sie trägt einen Schleier vorm Gesicht. Cora Caravan. Der Holostar. Superstar. Megastar. Die Nummer Eins in "Kastanienallee", "Eurocity", "Familienbande" und zwei, drei anderen Endlosserien. Das bekannteste Gesicht in Babylon und ganz Europa! Aber sie hat ein Problem. Sie hat keinen Vater. Genauer: Sie kennt ihn nicht. Sie ist ein Retortenkind. Jonas weiß, daß es streng verboten ist, anonyme Samenspender zu identifizieren. Und trotzdem nimmt er diesen Auftrag an. Mit Folgen! Für Jonas. Auch für den schlauen und eigensinnigen Sam.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Cora Caravan, ein Holostar: Elisabeth Volkmann
Petrus Emanuel Pepper, ein Holo-Producer: Harald Leipnitz
Joseph P. Krott, ein Kleindarsteller: Wolfgang Hess
Fred, sein Partner: Andreas Seyfert
Portier: Ernst Cohen
Barmixer: Michael Lenz
Rico Banana, ein Gangster: Nikolai von Koslowski
Skip, sein Handlanger: Nikolai von Koslowski
Regisseurin: Kornelia Boje
und andere

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Supernova
Regie: Alexander Malachovsky
BR 1989* 50:40

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, 12. September 2011. Das Datum wird sich Jonas merken. Schließlich kriegt er ja nicht jeden Tag einen Brief von einer Leiche! Der Absender ist Seargent Ramon Lobo. Vom neunten Guerilla-Kommando. Von der berühmten Einheit, die auf Feuerland vernichtet wurde. Von Robokillern. Es gab nur zwei Überlebende: Jonas und Lobo. Nach dem Krieg ging Lobo zur Europäischen Raumbehörde EURAB und wurde Astronaut. Und vor zwei Wochen ist er gestorben. Beim Start der Raumfähre "Supernova". Jonas hat das mit eigenen Augen gesehen. Auf dem Holoschirm. Und jetzt soll sich Jonas auf Besuch vorbereiten. Auf Besuch von Lobo! Sam ist davon nicht begeistert. Aber dieser überkandidelte Computer ist ja immer etwas eigenwillig.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Reporter: Bernd Stephan
Frau Direktor Adamson: Christine Buchegger
Lobo: Karl Heinz Vosgerau
Jo Nix: Petra Uhlig
Kalaschnik: Joachim Höppner
Ingenieur: Claus Peter Bülz
Fon Stimme: Will Spindler
Sicherheitsbeamter: Jürgen Rehmann
Lautsprecher-Stimme: Hans Rudolf Stein

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Schneewittchen
Regie: Alexander Malachovsky
BR 1989* 50:05

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, November, ein grauer Herbsttag im Jahr 2011. Ein toter Tag, an dem die große Stadt so grau und kalt wirkt wie ein krepierter Elefant. Ein Tag, an dem nichts passiert. Denkt Jonas. Das war aber ein Irrtum. Ein graues E-Mobil taucht nämlich aus dem Nichts auf, schiebt sich quer über den Gehweg und hält direkt neben Jonas. Ein paar grimmige Typen springen raus. Einer quetscht ihn gegen die Mauer, der andere hält ihm einen Laserstrahler unter die Nase. Und das alles wegen Charlie. Coke. Koks. Kokain. Eins von vielen Problemen der Drogenpolizei. Und jetzt das Problem: Plötzlich vervielfacht sich die Menge durch eine neue Connection. Der Plan "Schneewittchen" soll den Großdealer ausschalten. Jonas und Sam (genauer Sams drahtlose Mini-Extension in der Jackettasche von Jonas) sollen helfen. Jonas lehnt entsetzt ab. Zunächst.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Trödler: Alexander Malachovsky
Mustermann: Karl Michael Vogler
Judith: Karin Anselm
Moreno: Edwin Marian
Brock: Claudius Zimmermann
Quex: Jürgen Rehmann
Kassencomputer: Volker Spahr
Ninja: Julia Fischer

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Störfalle
Regie: Alexander Malachovsky
BR 1989* 49:35

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, 10. Januar 2012. Plötzlich ist er da. Er steht mitten in seinem Büro. Sehr jung, sehr verlegen. Mit riesengroßen Kalbsaugen. Jonas hätte die Tür verrammeln sollen. Oder verreisen. Weit, weit weg von Babylon. Justus heißt er und er will Detektiv werden. So einer wie Jonas. Und obwohl Jonas einen Lehrling so gut brauchen kann wie ein Beduine eine Höhensonne, sagt er zu. Hätte der redegewaltige verbale Dauer-Chaot Sam Haare, sie stünden ihm zu Berge. Nicht nur wegen Justus. Auch wegen Zora Zeitgeist. Die Reporterin ist spurlos verschwunden, nachdem sie einen Coup gelandet hatte: Störfall bei BIO während der Produktion eines verbotenen Unkrautkillers. Und in diesem Fall vermittelt ausgerechnet jener Justus einen Auftrag. Einen ziemlich gefährlichen noch dazu.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Justus: Rene Heinersdorff
Elmer: Michael Lenz
Kundin: Ursula van der Wielen
Mors: Otto Stern
Siebzig: Reiner Kositz
Dakota: Ronnie Jarnoth
Anna Conda: Julia Fischer
Roth: Helmuth Stange
Grin: Ilse Zielstorff
Führerin: Ingeborg Schöner
Wachmann: Jürgen Rehmann

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Eurodschungel
Regie: Werner Klein
BR 1990 49:45

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, 3. Mai 2012. Jonas sitzt im Casablanca bei einem Synth-Whisky der Marke Mies & Teuer. Der Keeper knallt das Fon vor ihn: "Für Dich, Jonas!" Am anderen Ende ist Martta Toivonen. Er soll einen Auftrag für sie übernehmen. Martta Toivonen lebt im Golden Ghetto, im High Security Compound für Spitzenkräfte, abgeschirmt von Holo-Augen, Sensor-Fallen, Robo-Dogs und -Wächtern. Und sie besitzt eine Bank im Zentrum von Babylon. Am Platz Der immerwährenden Hochkonjunktur. Es ist die Europäische Depot- und Investment-Bank. Klein, aber fein. Mit einem begehbaren Safe im Keller. Offen und leer. In der Nacht vorher ausgeräumt. Bis auf den letzten Euro. Ein chips-sträubender Fall für Sam und Jonas, der die beiden in den wilden Südosten der Stadt führt. Bevölkert von Street-Gangs, Killer-Kids, Neo-Samurais, Kannibalen und Mutanten. Beherrscht von der Korporation. Früher hieß sowas Mafia.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Judith Delgado: Karin Anselm
Lucrezia Carnevale: Elisabeth Volkmann
Max Medusa: Rainer Basedow
Martta Toivonen: Cornelia Boje
Dr. Babinski: Jochen Busse
Chefinspektor Brock: Claudius Zimmermann
Simon Krapp: Alvin Joachim Mayer
Anmacher: Roland Astor
Wirt Jacob: Hans Stetter
Groucho: Detlev Kügow
Robo-Wächter: Detlev Kügow
Rob-Animator: Detlev Kügow

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Eurobaby
Regie: Werner Klein
BR 1990 47:30

Bamballa, Nordost-Afrika, 12. Juli 2012. Jonas und sein sprachchaotischer Begleiter Sam (in der Pocket-Ausführung) sehnen sich nach Babylon, der großen Stadt mitten in den Vereinigten Staaten von Europa. Doch Babylon ist weit. Und um dorthin zu kommen, braucht man Geld. Jonas hat keinen müden Euro mehr. Und damit keine Möglichkeit, nach Hause zu kommen. Bamballa: Trocken, heiß, trübselig. Und über dem Ganzen ein durchdringender Duft nach Kamelmist und abgelatschten Sandalen. Das letzte! Aber da taucht plötzlich dieser Landsmann auf, dieser Cornelis van Meeren. Er gehört zu Eurimex Import Export. Eurimex kauft hier in Bamballa zum Beispiel Hirse für das Gen-Vieh in Europa. Gewaltige Fleischklumpen in Plastiktrögen. Ohne Glieder, ohne Kopf. Automatisch gewartet und gefüttert. Van Meeren ist der Privatsekretär von Dr. Pretorius, der Chefin von Eurimex. Und er ist der Mann für Jonas. Er verspricht ihm 250 Euros und ein Raketen-Ticket nach Babylon. Allerdings für eine kleine Gefälligkeit. Jonas soll seine Chefin im Transport-Helikopter nach Kundu begleiten. Als Bodyguard. Ein Höllenflug. Denn Laila ist auch dabei. Laila und ihr Laser.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Neon: Jutta Speidel
Dr. Pretorius: Evelyn Hamann
Cornelis van Meeren: Reinhard Glemnitz
Generalissimus Simba: Günther Sauer
Laila: Sibylle Nicolai
Entführer: Peter Bertram
Offizier: Michael Gahr
Arzt: Hans Peder Hermansen

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Euromüll
Regie: Werner Klein
BR 1990 52:50

Solaria, Afrika, Juli 2012. Weißer Strand. Grüne Palmen. Eine relativ saubere Umwelt. Neon, die schöne, dunkelhäutige Autorin aus den USA und aus dem Fall Eurobaby. Und Jonas. In Ferienstimmung! Und jetzt so was: Ein Geschrei mitten in der Nacht vor dem Bungalow. Ein Schuß. Ein Fall. Eine Leiche. Und zwei flüchtende Männer. Schwarze in himmelblauen Uniformen. Männer der TOUPO. Der Touristenpolizei. "Sehr auffällig. Sehr verdächtig", meint Jonas. Denn der Mann ist nicht vor seiner Behausung vom Leben zum Tode befördert worden. Da ist zwar der Einschuß in der linken Brust, aber kein Blut. Und im Nacken sind schon Leichenflecken. Neon und Jonas kommen darüber ins Grübeln. Nicht so Sam. Der tut sich zunehmend schwer mit der Konzentration. Seine Gedanken kreisen um AX 13/2005, McCoy Incorporated, Versuchsmodell Inamorata. Mit anderen Worten: Auch Computer können sich verknallen. Und zwar gewaltig.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Neon: Jutta Speidel
Mama Macumba: Evelyn Hamann
Tom Oyama: Henning Venske
Generaldirektor Clipp: Christoph Lindert
Portier: Eduard Linkers
Tou-Po 2: Hans Stetter
Tou-Po 1: Peter Bertram
Rashid: Karl Friedrich

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Euroblues
Regie: Werner Klein
BR 1990 50:10

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, August 2012: Der Alltag hat sie wieder. Jonas versucht Mama Macumba zu vergessen. Und Sam Samantha. Auch wenn ihre Chips Taubenaugen glichen, auch wenn ihre Schaltungen lieblicher denn Wein waren. Von wegen Alltag: Judith ist tot! Judith Delgado. Jonas' Ex-Beziehung. Natürlich ist er betroffen. Sehr sogar. Außerdem ist er Judith noch etwas schuldig. Von wegen "Eurodschungel". Und weil Judith ihn vor seinem Aufbruch in den Orient gebeten hatte, für sie tätig zu werden. Judith ermordet, Politik und Intrigen in höchsten Sicherheitskreisen, Waffenschiebung, Geheimkontakte zwischen Sicherheitsorganen und Terroristen und Jonas, der einsame Stadtguerilla. Einsam? Nicht ganz. Er hat ja Sam.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Judith Delgado: Karin Anselm
Chefinspektor Brock: Claudius Zimmermann
Terroristin Karla: Helga Engel
Sicherheitspräsident Costa: Helmut Stange
Killerin: Ilse Zielstorf
Penner: Eduard Linkers
Wirt Jacob: Hans Stetter
Polizist Pauly: Werner Klein

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Attentat
Regie: Werner Klein
BR 1991 50:45

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, August 2012. Brütende Hitze. Die Klimaregulierung ist kaputt. Babylon stinkt zum Himmel. Verrottet. Verwest. Verfallen. Und trotzdem begehrt. Manche reißen sich sogar darum. Alle fünf Jahre. Wenn die Wahl zum Bürgermeister ansteht. Zum Beispiel Harry Hauer. Überall lärmen in den Straßen seine Wahlrobots und Slogomaten. Elektronische Pappköpfe mit Lautsprechern. Nur nicht im Casablanca. Jacob duldet das nicht in seiner Kneipe. Darum sind Jonas und Sam auch hier an der Theke. Aber der Wahlkampf holt die beiden ein. Über den heißen Draht. Eine Botschaft von "Darling" Belinda mit der persönlichen Dringlichkeitsstufe Eins A. Die Chefin von Safety First, einem privaten Sicherheitsdienst, heuert Jonas an. Nur für einen Aushilfsjob. Er soll Harry Hauer für einen Abend schützen. Jonas und Sam arbeiten gut. Ein Minirak-Werfer arbeitet an diesem Abend auch. Leider besser.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
"Darling" Belinda: Veronika Faber
Benno Moos: Hartmut Becker
Harry Hauer: Hartmut Becker
Wahlrobot 1: Hartmut Becker
Kasbek: Rainer Basedow
Chefinspektor Brock: Claudius Zimmermann
Dr. Quaris: Helmut Pick
Schwester im Zentralkrankenhaus: Christine Merthan
Karen Heller: Sabine von Maydell
Jacob, Wirt im Casablanca: Hans Stetter
Wahlrobot 2: Julia Fischer

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Westfront
Regie: Werner Klein
BR 1991 51:50

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Oktober 2012. Jonas im Casablanca. Sitzt da, macht ein Gesicht wie Chefinspektor Brock im Spätdienst und macht sich Gedanken: Warum ist Philip Marlowe immer im Trenchcoat herumgelaufen? Damals. Im 20. Jahrhundert. In Kalifornien. Wo es nie geregnet hat. Mit Jonas ist zur Zeit nicht viel los. Mit dem Casablanca auch nicht. Außer Jonas sind da nur zwei Gäste. Und mit den beiden kommt er dann ins Plaudern. Und ins Geschäft. Hätte er besser bleiben lassen sollen. Denn Baltasar, ein alter Mann, er ist Schauspieldirektor eines Amateurtheaters, und Ophelia, eine junge Frau, sie gehört zum Ensemble, ziehen ihn da in eine ziemlich gefährliche Sache hinein. Und das nur, weil Hamlet abhanden gekommen ist. Der Hauptdarsteller. Er ist seit drei Tagen spurlos verschwunden. Jonas und Sam ermitteln. Oder umgekehrt. Und plötzlich sind sie mitten drin. Im Schützengraben. An der Westfront des Jahres 1918.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Professor Morell: Jochen Busse
Ophelia: Ute Willing
Angestellte: Monika Woytowicz
Major: Harald Dietl
Astoria Waldorf: Inge Solbrig
Adolf Beringer: Horst Sachtleben
Baltasar: Hans Günter Martens
Wirt Jacob im Casablanca: Hans Stetter
Kutte: Udo Wachtveitl
Alk: Detlef Kügow
Fahrer: Hans-Peder Hermansen
Fonrobot: Werner Klein

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Wunderland
Regie: Werner Klein
BR 1991 51:05

Babylon, März 2013. Ein Klient kommt in das Büro. So fängt ein ordentlicher Fall bei einem ordentlichen Privatdetektiv an. So muß es sein. So steht das in den Büchern. Diesmal trifft das auch bei Jonas zu. Ausnahmsweise. Nur eines ist nicht in Ordnung: der Klient müßte eine Klientin sein. Wunderschön. Geheimnisvoll. Und möglichst blond. Aber der Besucher ist Leo Milius, der Sicherheitschef von Wunderland. Dort ist der Teufel los. Genauer: ein Saboteur. Und der ist schlecht für das Geschäft. Wunderland ist ein großer Vergnügungspark. Berühmt für seine Abenteuer-Areale. Für seine holografisch-elektronischen Simulationsprogramme. Monster im Weltraum zum Beispiel. Eine Art Super-Kino zum Mitmachen. Jonas und Sam sollen den Saboteur stellen. Und das tun sie auch. Aber damit fängt der Fall erst an. Endet er bei der Corrida de Autos? Jonas macht da nämlich mit. Allerdings unfreiwillig. Widerwillig. Denn er weiß, diese Veranstaltung endet meistens tödlich.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Fedora: Ilona Grübel
Milius: Karlheinz Vietsch
Direktorin Palafox: Ilse Neubauer
Gwen Denver: Helga Fellerer
Holo 1: Udo Wachtveitl
Holo 2: Julia Fischer

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Paranoia
Regie: Werner Klein
BR 1991 49:50

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, April 2013. Ein Aprilscherz? Jonas (ver)zweifelt. Wer ist denn nun paranoid? Wer hat hier eigentlich den Verfolgungswahn? Etwa die hochgestellten Persönlichkeiten, von denen dann doch so mancher vom Leben zum Tode befördert wird? Ist es aber wirklich Mord? Nicht doch Selbstmord? Oder Unfall? Oder sind die schattenhaften Verfolger paranoid, die es auf Jonas abgesehen haben? Paranoid könnten aber auch die nicht weniger schattenhaften Helfer sein, die sich auf Jonas' Seite einmischen! Noch eine Möglichkeit: Jonas ist selbst paranoid, weil er keine Ahnung hat. Nicht die leiseste! Worum geht es? Was will man von ihm? Und was ist mit Sam? Ist er vielleicht paranoid? Der behauptet nämlich, einen Virus eingefangen zu haben. Einen außergewöhnlichen Virus. Es ist eben ein außergewöhnlich paranoider Fall, in dem auch ein Mann mitmischt. Der taucht immer dann auf, wenn es bedohlich wird. Er hat ein Schild dabei. Auf dem steht: "Das Ende der Welt ist nah!"

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Lisa Koslowski: Johanna Liebeneiner
Oberst Frank: Bernd Stephan
Mann mit Plakat: Jochen Striebeck
"O.": Hans Jürgen Silbermann
Stimme am Fon: Alois Maria Giani
Rosencrantz: Detlef Kügow

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Pharao
Regie: Werner Klein
BR 1994* 52:40

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Juni 2013. Das Ministerium für Kultur. Ein schäbiger Schreibtisch. Dahinter eine Frau wie eine Stahlfeder: grau, hart, dünn, gespannt. Cornelia Schrödinger, Dezernentin für Museen und kulturellen Austausch. Vor dem Schreibtisch Jonas. Das Dezernat hat nämlich einen Auftrag für ihn. Eine Kleinigkeit. Er soll Ramses II. zurückbringen. Ramses ist vor gut 3000 Jahren gestorben. Seitdem Mumie. Und jetzt ist er aus der Ausstellung verschwunden. Zusammen mit dem leitenden Ägyptologen des Museums, Dr. Juniper. Ziemlich bald stoßen Jonas und Sam auf einen bleichen Riesen mit einem Laserstrahler und auf eine bucklige Frau mit einem länglichen Bündel.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Nofretete: Christiane Bachschmidt
Cornelia Schrödinger: Ulrike Kriener
Dr. Victor Ugarte: Hans Stetter
Igora: Elisabeth Volkmann
Dr. Dr. Gloria Zapp: Elisabeth Endriss
Ramses II: Karl Friedrich

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Nachtcafe
Regie: Werner Klein
BR 1994* 48:50

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Juli 2013. Das Lokal heißt "Drittwelt". Der letzte Schrei. Erlebnisgastronomie mit Pfiff. Und echten Hungernden vor der Plastikkuppel. Als Gäste: Jonas und sein Begleiter Sam, Kassandra Krug, die reichste Erbin von Babylon, einsdreißig, höchstens, und ihr Begleiter Dr. Lumbago, zwei Meter im Quadrat, Nasenknick, Blumenkohlohren. Und was wollen die beiden von Jonas und Sam? Van Gogh. Vielmehr: sein Gemälde Nachtcafe, das Albin Krug, Kassandras Vater, gehört. Hat ihn eine halbe Milliarde Euros gekostet. Albin Krug ist schon 120 Jahre alt. Und er will Nachtcafe mitnehmen. In den Sarg. Ins Krematorium. Wenn er tot ist. Jonas und Sam müssen das unbedingt verhindern. Trotz Robodogs, Robokiller, elektronischen Fallen und Alarmanlagen.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Albin Krug: Ulrich Beiger
Kassandra Krug: Diana Körner
Galeristin Joana: Simone Rethel
Chefinspektor Brock: Claudius Zimmermann
Tayfun Lumbago: Dirk Galuba
Atlas Lumbago: Martin Semmelrogge
Kellner: Klaus Neumann
(unbekannt): Pascale Schulze
(unbekannt): Marc Schulze
(unbekannt): **entfernt**
(unbekannt): Andreas Wohlrab
(unbekannt): Eva Windisch

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Strafkolonie
Regie: Werner Klein
BR 1994* 52:35

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Juli 2013. Jonas steckt in einem Sack. Der hängt an einem Haken an der Wand einer engen Zelle. Vor ihm ein Auto-Judex. Ein quietschender und knarrender Würfel, der ihn gerade verurteilt: "Der Angeklagte wird wegen diverser Vergehen schnellstmöglich in die Strafkolonie verbracht. Zum dortigen Verbleib ohne zeitliche Limitierung!" Jonas weiß, aus der Strafkolonie ist noch keiner lebend herausgekommen! Und dabei hatte der Job, den ihm Alonso Stammheim vermittelt hatte, so harmlos ausgesehen: Außenstände eintreiben, die Stammheim beim Pokern gewonnen hatte. Jonas ist deshalb von einem kurzen, schmerzlosen Einsatz ausgegangen. Deshalb hatte er darauf verzichtet, Stammheim abzuchecken. Und deshalb war er allein losgezogen. Ohne Sam! Und so ist er letztendlich im Bodybag gelandet. Am Haken. In der Zelle.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Megan Alcatraz: Kerstin de Ahna
Alonso Stammheim: Joachim Höppner
Pierre Cayenne: Karl Friedrich
Auto-Cop: Werner Klein
Auto-Judex: Michael Schneider
Alte: Ilse Neubauer
Gonzo: Michael Vogtmann
Aufseher und Bluträcher: Detlef Kügow
Wächter: Ernst Wilhelm Lenik
Amazone und Botin: Dorothee Hartinger
(unbekannt): Pascale Schulze
(unbekannt): Marc Schulze
(unbekannt): **entfernt**
(unbekannt): Andreas Wohlrab
(unbekannt): Eva Windisch

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Ufo
Regie: Werner Klein
BR 1994* 52:00

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, November 2013. Da war zuerst diese Frau im Casablanca. An seinem Platz. Audrey Delamotte. Ende vierzig. Gut angezogen. Staatsrätin im Amt für Medien und Öffentlichkeitsarbeit. Und sie hat einen Auftrag für ihn. Er soll Stiller in der Wildnis aufstöbern. Adam Stiller, den Autor von "Das Geheimnis der UFOs". Damals, in den 90ern, war das Buch ein Flop. Wer interessierte sich schon für UFOs? Kurz danach war Stiller aus Babylon verschwunden. Untergetaucht. Jetzt, 2013, ist das ganz anders. Vor einem Vierteljahr hatte die UFO-Welle begonnen. Der UFO-Wahn. Seltsame Erscheinungen am Himmel. Mysteriöse Flugkörper. Immer mehr. Immer öfter. Ganz Babylon im UFO-Fieber. Deswegen möchte die Staatsrätin, daß Jonas Adam Stiller aufstöbert. Zusammen mit Sam natürlich. Der stößt nicht ganz grundlos gellende Alarmschreie aus.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Lisa Polonius: Kornelia Boje
Megan Alcatraz: Kerstin de Ahna
Erzdruide Fingal: Horst Sachtleben
Adam Stiller: Alois Maria Giani
Audrey Delamotte: Ute Mora
Holo-Reporter: Matthias Knappe
Radio-Sprecher: Rolf Aicher
Debora: Annette Wunsch
Amos: Felix Eitner
Cop: Detlef Kügow
Maid des Erzdruiden: Sascha Icks
Wirt "Jacob": Hans Stetter
(unbekannt): Pascale Schulze
(unbekannt): Marc Schulze
(unbekannt): **entfernt**
(unbekannt): Andreas Wohlrab
(unbekannt): Eva Windisch

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Weihnachtsmärchen
Regie: Werner Klein
BR 1995 43:25

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Dezember 2013. Valerie steht plötzlich vor dem Schreibtisch. Kurz Val. Sam sagt: "Der Wal". Weil sie groß und umfangreich ist. Das soll ein Witz sein: Jonas und der Wal. Dabei sind Val und Jonas schon seit Jahren auseinander. Val ist jetzt auch Detektivin. Die allerletzte. Und sie bringt Jonas einen Fall. Es geht um ein altes Hetero-Paar. Ramona und Kevin Klein. Die Kleins hatten sich gerade erst ein Kind gekauft. Also illegal adoptiert. Ein Retortenkind oder eine Leihmutter hatten sie sich nicht leisten können. Und jetzt ist es ihnen gestohlen worden. Aus dem Bett. Von Weihnachtsmännern mit Laserstrahlern. Keine Lösegeldforderungen. Keine Kontaktaufnahme. Sam findet eine erste Spur. Und die führt über Olga Omarenko (Kinder en gros und en detail) nach General Bastiani. Das ist eine Festung der Grenztruppen gegen den Ansturm hungriger Drittweltler.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Detektivin Valerie: Simone Solga
Olga Omarenko: Ellen Schwiers
Conrad Coburg, Holo Clown Coco: Peter Fricke
Ramona Klein: Ilse Neubauer
Kevin Klein: Michael Hinz
Weihnachtsmann: Hubert Mulzer
Wirt: Werner Haindl
Medienoffizier: Timo Dierkes
Angestellter im Kinderladen: Klaus Neumann
Leutnant: Friedrich Schloffer

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Virtuella
Regie: Werner Klein
BR 1995 52:00

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Februar 2014. Jonas kennt das. Aus hundert Romanen und tausend Filmen. Der Privatdetektiv sitzt in seinem Büro. Dreht Däumchen. Plötzlich geht die Tür auf. Und wer kommt rein? Richtig! Eine tolle Frau! Atemberaubend! Geheimnisvoll! Blond! Vielleicht ein bißchen klein geraten. Und ein bißchen ungelenk auch. Aber angezogen wie das Titelblatt von "Livestyle". Sie setzt sich. Schlägt die Glitzerbeine übereinander. Sieht ihn an. Herausfordernd. Abschätzend. Mona ist etwa dreizehn Jahre alt. Und sie ist nicht allein. Schon nach wenigen Augenblicken folgt ihr Stiefvater Dr. Mandelbrot, Direktor eines Instituts für prothetische Andrologie. Jonas hält diesen Mann für so seriös wie einen Ärzte-Kongreß in Acapulco. Aber Mandelbrot engagiert den Detektiv. Wegen Max Mox. Leiblicher Vater der jungen Mona. Und tot. Und jetzt steht zu befürchten, daß Monas Anteil am Mox-Erbe weg ist. Dreißigmillionen Euros! Sam versucht eine Fon-Verbindung mit Moritz Mox herzustellen. Moritz ist der Bruder von Mona. Er ist geschäftsführender Direktor des Mox'schen Firmenimperiums und er hat die Verfügungsberechtigung über das gesamte Erbe. Ob Super-Sam damit Erfolg hat, wenn er Jonas als stinkreichen chinesischen Finanz-Hai avisiert, der ein paar Milliönchen anlegen will?

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Mona Mox: Nadja Rüpprecht
Dr. Mandelbrot: Wolf Euba
Ella von Rensenbrink: Adelheid Arndt
Willy: Reinhard Glemnitz
Moritz Mox, Nero: Torsten Nindel
Kasbek, Tigellinus: Rainer Basedow
Sonja, Klonkillerin: Anne-Marie Bubke
Androidin: Stefanie Burkart
Ion: Christiane Blumhoff
Scheich: Werner Klein

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Kopfjäger
Regie: Werner Klein
BR 1995 44:55

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, März 2014. Alarm! Mitten in der Nacht! Jonas wacht auf. Er hat geträumt, daß Babylon absäuft. Mitsamt dem letzten Detektiv. Ein Alptraum. Aber was ihn in der Wirklichkeit erwartet, ist auch nicht viel besser. Jonas erfährt: Conrad Coburg, der Schurke aus "Weihnachtsmärchen", hat ein hohes Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Jonas ist wenig beeindruckt. Er kann auf sich ganz gut aufpassen. Meint er. Aber dann knallt es mächtig. Bombe im Kinderwagen. Vollgedröhnte Killer. Hinter jeder Ecke Kopfjäger. Da akzeptiert er denn doch lieber den Bodyguard, den ein dankbarer Kunde ihm anbietet. Einen Experten von der Bodyguard-Akademie in Dallas. Aber auf einmal ist alles ganz anders: Der Bodyguard ist nicht astrein. Dann fliegt jemand in die Luft. Und Jonas braucht Hilfe. Von seiner Freundin Alouette. Die ist Helikopter-Reporterin. Aber er braucht auch Hilfe von seinem Super-Computer. Wie gut, daß sich Agent Null Null Sam in geheimer Mission einschaltet.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Reporterin Alouette: Ingeborg Schöner
Peter Pelican: Alexander Duda
Jim Wayne: Achim Höppner
Adolf Beringer: Alexander Kerst
Wächter: Werner Klein
Robot-Exekutor: Hubert Mulzer
Frau mit Kinderwagen: Ursula Rehm
Killer: Holger Buck

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Unterwelt
Regie: Werner Klein
BR 1995 50:00

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Mai 2014. Jonas läuft hinter Sam her. Der ist jetzt Samobil. Mit Rädern. Und mit Motor. Jonas ist sauer. Darum paßt er nicht auf. Und sitzt plötzlich in einem geschlossenen Lieferwagen, der als Luxussalon eingerichtet ist. Ein Mann ist entführt worden. Ein alter Mann. Ein Alzheimer-Patient. Ist der Entführte Dr. Korf, der berühmte elder statesman der "Partei für Wohlstand, Ordnung, Recht und Freiheit"? Aber der ist doch vor kurzem gestorben. Oder nicht? Wie auch immer. Jonas muß in die Unterwelt. Tief unter Babylon. Wo Dunkelheit und Grauen herrschen. Wo die Lemuren hausen. Bleiche, blinde Kannibalen. Wo der Rattenkönig seine unzähligen Untertanen regiert. Wo der namenlose Horror der Tiefe droht. Jonas ist nicht allein. Er hat eine Begleiterin. Ein martialisches Wesen namens Palma Kunkel. Und er hat natürlich Sam. Unten schließt sich ihnen eine Ratte an. Der Albino Einstein. Hochintelligent. Und der menschlichen Sprache mächtig. Mehr oder weniger. Wird Jonas den Alten finden? Wird er jemals wieder an die Oberfläche kommen?

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Palma Kunkel: Susanne Schwalm
Einstein: Hans-Jürgen Silbermann
Saladina Sack: Kornelia Boje
Dr. Herbert Korf: Hans Stetter
Karla, eine Terroristin: Petra Bischof
Lemur: Erwin Weigel
Fahrer: Werner Klein
Passantin: Ursula Rehm

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Blackout
Regie: Werner Klein
BR 1998 48:50

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Juli 2014. Er wacht auf. Wie jeden Morgen. Soweit nichts Besonderes. Aber wenn er aufwacht, liegt er im Bett. Normalerweise. Diesmal nicht. Diesmal liegt er im Eingang eines Hauses. An einer Straße. Ist er schon mal auf der Straße aufgewacht? Er kann sich an nichts erinnern. Er weiß nicht, wo er ist, nicht, wie er hierher gekommen ist. Und vor allem nicht, wer er ist. In seinem Kopf ist nichts als Nebel. Als der Nebel anfängt, sich zu lichten, erkennt er das Haus. Hier wohnt er. Und in seiner Hosentasche findet er einen Zettel: "Sie sind Jonas. Der letzte Detektiv. Sie sind in Lebensgefahr. Tauchen Sie unter!" Und Sam? Seinen unentbehrlichen Begleiter und Ratgeber hatte Jonas offensichtlich im Appartement zurückgelassen. Am Tag davor. Sam weiß auch wieso: von wegen dem Stromausfall und dem daraus resultierenden mangelhaften Ladezustand des kleinen Blechkastens auf Rädern. Und Sam weiß bald noch mehr: Jonas ist das Opfer von Memoryklau. Vulgo. Andere nennen es illegale Entnahme individueller Gedächtnissegmente zwecks kommerzieller Verwertung.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Jasmin Lamour: Diana Körner
Ines Sikorski: Nicola Tiggeler
Wenzel R. Schellack alias Janos: Dirk Galuba
Sal, sein Computer: Michael Tregor
Killer von der Todesschwadron: Christian Buse
Verkäuferin im Memorycenter: Isolde Barth
Mutant: Tobias Lelle
Moderatorin im Holo-TV: Ursula Rehm
Chefinspektor Brock: Jochen Striebeck

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Drachentöter
Regie: Werner Klein
BR 1998 50:10

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Oktober 2014. In der Oxy-Bar gibt es nur Luft aus edlen Designerbehältern. Carmela Canapé, Modepublizistin, und Jonas nuckeln am "Sylter Sauerstoff". Jahrgang Null Sieben. Und sie sprechen über einen Auftrag: Viviane Eastwood, Carmelas Mutter, ist verschwunden. Die einzige Modeschöpferin in Babylon. Und die letzte. Die letzte Bastion menschlicher Kreativität in einem durchdigitalisierten Kulturbetrieb. Movie und Theater sind verschwunden. Holo-TV wird von Computern geschrieben, gemacht, gespielt. Menschen gibt es fast nur noch beim Radio. Und in der Haute Couture. Der Staat fördert Menschenwerk. Wer Haute Couture produziert, braucht praktisch keine Steuern zu zahlen. Artus Artus zum Beispiel. Der Besitzer von CamFash. Weil er sich die Haute-Couture-Marke "Eastwood" leistet. Artus, der sich eine mittelalterliche Biosphäre eingerichtet hat. Draußen in der Wildnis. Mit einer Burg. Und einem richtigen Wald. Merkwürdige Dinge sollen in Avalon vorgehen. Unheimliche, gefährliche Dinge. Menschen sollen da verschwinden. Ist Viviane Eastwood ein Opfer König Artus? Jonas ermittelt. Und Sam, der Chaospilot im digitalen Verkehrsnetz, natürlich auch.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Artus Artus, Besitzer von Camelot Fashions: Karl Lieffen
Carmela Canape: Karin Anselm
Miriam Kraus: Irina Wanka
Chefinspektor Brock: Jochen Striebeck
Kommissar Prick: Helmut Stange
Yin, Designerlehrling: Jan Becker
Yang: Nuran Calis
Kellner im "Unter Uns": Boris Nicolay
Serviererin in der Burgschänke/Computerstimme: Yvonne Brosch

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Knochenarbeit
Regie: Werner Klein
BR 1998 50:51

April 2015. Jonas ist nicht in Babylon, sondern auf Palmera. Auf der schönsten Insel im Mittelmeer. Wo zahllose Senioren ihren Lebensabend verbringen. Dazu ist Jonas noch zu jung. Er soll arbeiten. Und zwar stehlen. Was? Knochen. Die Gebeine von Che Guevara, dem berühmten Revolutionär aus dem 20. Jahrhundert. Nach dem Tod des langlebigen kubanischen Präsidenten Fidel Castro sind sie verkauft worden. An eine sehr alte, sehr reiche Gräfin. Eine Sammlerin prominenter Reliquien. Sie hat schon Lenin, und Evita. Sie lebt im Penthouse des Palmera Beach Tower Hotels, 250 Meter über dem Meer, da stellt sie Che zur Schau. Das mißfällt Jonas' Auftraggeber, weil er mit Guevara verwandt ist. Jonas versteht das. Er ist der letzte Detektiv. Er hat was übrig für den letzten Revolutionär. Er übernimmt den Auftrag. Damit hat er sich eine wahre Knochenarbeit eingehandelt, denn immer wieder werden die Knochen gestohlen, immer neue Gegenspieler treten auf. Skurille. Und Gefährliche. Jonas weiß nicht mehr, was wirklich gespielt wird. Aber er hat ja Sam, seinen Computer, der zu Bestform aufläuft: geschwätzig, gerissen, und gemein.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Gräfin Gloriana: Ilse Neubauer
Hector de la Serna: Hans Korte
Negrita: Christine Neubauer
Oberst Prado: Harald Dietl
Sergeant Mario: Juan Hetzenecker
Uschi, ein Kind: Kerstin de Ahna
Dani, ein Kind: Hans Günter Martens
Wächterin: Anne Stegmann
Fensterputzer (Ali): Werner Klein

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Invasion
Regie: Werner Klein
BR 1998 51:43

Babylon, Sommer 2015. Die Frau ist nicht sein Typ. Trotzdem wimmelt Jonas sie nicht ab. Als sie ihn im "Casablanca" anspricht. Er gibt ihr einen aus. Und hört ihr zu. Gelangweilt zuerst. Aber dann immer interessierter: Aliens sind gelandet. Erzählt die Frau. Sie beherrschen die Erde. Sie weiß es genau. Sie hat es gesehen. Im Juni. Im Holo-TV. Da, wo sie gearbeitet hat. In einer geheimen Mine in der Wildnis. Wo das Element Dusenium gewonnen wird. Extrem selten. Extrem wichtig. Für den irdischen Widerstand gegen die Invasoren. Sie ist aus der Mine geflohen. Erzählt die Frau. Sie sucht Kontakt zum Widerstand. Doch an wen kann sie sich wenden? Die Aliens sind überall. Maskiert als Menschen. Eine arme Irre. Denkt Jonas. Aber dann wird er stutzig. Um ihn geschieht Seltsames. Mysteriöse Verfolger tauchen auf. Es gibt eine Todesliste. Die Frau steht drauf. Und Jonas. Kann an der Geschichte was dran sein? Hat eine Invasion von Aliens tatsächlich stattgefunden? Was ist in der Dusenium-Mine passiert? Jonas und Sam machen sich an die Arbeit.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Lili Putowski (sic: Putkowski): Ute Mora
Paula Putowski (sic: Putkowski): Kornelia Boje
Chefinspektor Brock: Jochen Striebeck
Wolf, Sicherheitschef: Horst Sachtleben
Jack the Ripper: Detlef Kügow
Generalissimus Stalin: Rainer Basedow
Robo-Stimme/Holo-Stimme: Stefanie Walter
Koch: Werner Klein
Rotkäppchen: Anita Schlierf
Ines Sikorski: Nicola Tiggeler
Reuba-Truckchef: Harald Dietl
Nomade: Stephan Zinner

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Traumschiff
Regie: Werner Klein
BR 2001 49:45

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, 21. September 2015. Sechs Uhr zehn. Die Sonne geht auf. Laut Kalender. Zu sehen ist es nicht. Seit Monaten streiken die Putzbrigaden. Der Klimadom ist dicht. Darunter tun 20 Millionen Babylonier das, was sie immer tun. Ein Tag wie jeder andere. Nur nicht für Sam. Heute ist sein Geburtstag. Sam ist der Computer von Jonas. Mit zahllosen verbalen Ticks. Unausstehlich. Und unentbehrlich. Und während sich Jonas und Sam darüber streiten, ob Computer überhaupt Geburtstag feiern, klingelt das Fon. Kurz darauf betritt Jonas einen klotzigen Dampfer, der aussieht wie die selige Titanic: das Gebäude der Großreederei Parnassis. Keine Holo-Illusion. Alles echt. Und echt ist auch Jason Parnassis, der einen Auftrag für ihn hat. Jonas soll auf die 'Kalispera'. Auf das Luxusschiff der wirklich reichen Senioren, das für die Reederei in der Karibik kreuzt. Mit der 'Kalispera' stimmt was nicht, meint jedenfalls Frau von Kohlen und Reibach, deren Großvater dort Passagier ist. Seit Wochen kann sie ihn nicht erreichen. Ihm muss etwas zugestoßen sein. Und nicht nur ihm, sondern auch anderen Senioren. Die Schiffsführung schweigt dazu. In den nächsten Tagen verwandelt sich Jonas dank Plastiface in Jaromir Jodokus, 96 Jahre, und häßlich wie die Nacht.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Oberschwester Mai: Saskia Vester
Agentin Jacobea Jacky Bond: Simone Solga
Jason Parnassis: Philipp Moog
Aphrodite: Tanja Schleiff
Terroristin Karla: Esther Hausmann
Chefinspektor Brock: Jochen Striebeck
Portier: Michael Vogtmann
Juli: Hans Jürgen Stockerl
Komparse: Jürgen Donien
Komparse: Helmut Gillitzer-Felber
(Pilotin: Anita Schlierf)

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Totentanz
Regie: Werner Klein
BR 2001 52:30

Costaguana, Oktober 2015. Jonas sitzt in Puerto Porco fest. Er wird Sam verkaufen müssen. Damit er sich den Rückflug nach Babylon leisten kann. Morgen wird er eine Annonce in die Zeitung setzen: "Gelegenheit. Verbaler Taschencomputer. Nicht mehr ganz neu, aber voll in Schuss. Selbständig und eigenwillig, umständehalber abzugeben." Sam fährt darob der Schreck gehörig in die Platine. Doch die Rettung kommt über Nacht. Jonas träumt, daß er schläft. Da fliegt durchs Fenster ein bunter Vogel. Mit glänzenden Federn. Er verwandelt sich in eine junge Indio-Frau. Mit langen schwarzen Haaren. Und viel rotbrauner Haut. Jonas erwacht. Sie ist immer noch da. Und lächelt ihn an. Der bunte Vogel heißt Jamaro, ist Schamanin. Sie lebt mit ihrem Stamm im Urwald. Ihr Vater ist der Kazike. Der Häuptling. Er wird von "Bio Global" festgehalten, mit dem Tode bedroht, wenn er nicht mit seinem Stamm das Dorf aufgibt. Dort will das Weltunternehmen nämlich Bäume abholzen, nach Öl bohren, die Erde nach Smaragden durchwühlen. Jamáro gefällt Jonas. Ihr knappes Gefieder. Ihre Art. Ihr Anliegen. Jonas geht mit ihr mit.

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Schamanin Jamaro: Irina Wanka
Vizepräsidentin Anna Plotz: Astrid Jacob
Miguel Perez Escobar: Donald Arthur
Comandante Ramirez: Detlef Kügow
Schamane Utschym Schetan: Fred Klaus
Paco: Werner Klein
Jemeljan: Thomas Meinhardt
Tonto: Adela Florow
Wirt: Gerd Rigauer
Komparse: Jürgen Donien
Komparse: Helmut Gillitzer-Felber

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Wildwest
Regie: Werner Klein
BR 2001 50:05

Babylon, Vereinigte Staaten von Europa, Februar 2016. SuperMedia hat den 'Big Brother' gewonnen. Mit der 'Kain-und-Abel-Show'. Die ist das zur Zeit erfolgreichste Holo-Format. Die schlichte Grundidee: fünf Freiwillige werden zusammengesperrt und sollen sich gegenseitig umbringen. Jonas kennt die 'Kain-und-Abel-Show' nicht. Und er weiß auch nicht, daß zwei seiner liebsten Feinde, Astoria Waldorf und Adolf Beringer, ihn kämpfen sehen wollen. Deshalb schwant ihm auch nichts Böses, als ihn die junge Frau im Aerodrom von Babylon anhimmelt! Und Jonas anbietet, ihn mit dem Helikopter nach Hause zu bringen. Als Jonas wieder aufwacht, liegt er. Im Sand. Im Kreis um ihn ein paar Männer auf Pferden. Pferde? Es gibt gar keine mehr! Die Männer alle im Wildwest-Outfit. Auch die, die ihm einen riesigen Revolver vors Gesicht halten und ihm mit schweren Stiefeln in die Rippen treten. Das gefällt Jonas gar nicht. Die Kerle selbst auch nicht. Schon deswegen, weil sie ihn gleich hier als Pferdedieb aufhängen wollen. Und kein guter Rat von Sam, seinem Computer! Merkwürdig ist nur, daß einer der Finsterlinge mit Sammys Stimme vorschlägt: "Hängen wir ihn in der Stadt. Das macht auch mehr Spaß. Viel mehr Zuschauer."

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Astoria Waldorf: Ingeborg Solbrig
Adolf Beringer: Horst Sachtleben
Jytte Jespersen: Carolin Fink
Earp: Achim Höppner
Kate: Katja Schild
Wächter: Holger Buck
Jana Jarmilova: Rena Zednikova
Computer- und Regiestimme: Peter Lersch (sic: Peter Lerch)
Komparse: Jürgen Donien
Komparse: Helmut Gillitzer-Felber

Michael Koser
Der letzte Detektiv: Mafia
Regie: Werner Klein
BR 2001 51:15

Sizilien, Vereinigte Staaten von Europa, April 2016. Darling Belinda, Chefin des Sicherheitsdienstes 'Safety First', will Jonas ins 'Centro Venti Venti' schicken. Zum Eurogipfel. In dem Kongresszentrum treffen sich nicht die Politiker-Pappnasen, die im Holo auftreten. Sondern die echten Strippenzieher. Wirtschaft, Banken und Börsen. Forschung. Industrie. Medien und Kommunikation. Sie legen fest, wo es in Zukunft langgeht. Jonas soll die Sicherheitsvorkehrungen checken. Sam rät Jonas zu. Sam ist schlau. Er ist auch der Rede mächtig. Weniger vornehm: Sam ist ein Quatschkopf. Sein Hersteller hat ihn seinerzeit mit Sprachprogrammen vollgestopft. Ein Versuchsmodell. Nie in Serie gegangen. Was Besseres hat sich Jonas nicht leisten können. Damals. Heute auch nicht. 24 Stunden später landen Jonas und Sam mit dem Leih-Helikopter. Auf einer künstlichen Insel mitten im Golf von Castellamare. Und schon beginnt der Ärger. Centro-Manager Juri Samarkand hetzt Smert auf den überraschten Detektiv. Aber der Robodog denkt gar nicht daran, ihm an die Kehle zu springen. Stattdessen macht er Männchen. Da muß Sam etwas an Smerts Programm manipuliert haben.

Das war die vorläufig letzte Folge. Aber Jonas und Sam werden sich in diesen aufregenden Zeiten sicher nicht so ohne weiteres zur Ruhe setzen. Woher sollen sonst auch die nötigen Euros kommen?!

Jonas, der letzte Detektiv: Bodo Primus
Sam, sein Super-Computer: Peer Augustinski
Belinda, Chefin des Sicherheitsdienstes: Kornelia Boje
Manager Juri Samarkand: Nils Clausnitzer
Nonna, Patin der Mafia: Doris Schade
Basta, tödlicher Twin: Jens Holger Kretschmer
Pronto, tödlicher Twin: Mark Oliver Schulze
Schamanin Jamaro: Irina Wanka
Komparse: Jürgen Donien
Komparse: Helmut Gillitzer-Felber

Ton und Technik: Günter Heß, Irene Thielmann, Christine Koller, Angela Bernt, Daniela Röder, Monika Grau, Aufnahmeleitung, (Regie-)Assistenz: Rainer Kositz, Wolfgang Rudorfer, Holger Buck, Sieghard Fieber, Martin Trauner, Komposition: Frank Duval

Redaktion: Erwin Weigel, Dr. Dieter Hasselblatt, Prof. Christoph Lindenmeyer

Als ich damals, vor langer langer Zeit eine Liste aller Figuren und Sprecher der Krimiserie DER LETZTE DETEKTIV zusammenstellte, gab es im Internet (bei Google) wenn überhaupt nur lückenhafte, um nicht zu sagen unzureichende Daten, wie Sam sich ausdrücken würde. Daher habe ich diese Liste für alle Fans von Jonas und Sam im Internet veröffentlicht. Jeder der will, darf diese Liste und alle anderen kopieren und auf seine Internetseite übernehmen.

Das ARD-Hörspielarchiv gibt es im Internet: www.hoerspiele.dra.de.
Eine sehr gute private Hörspieldatenbank findet man unter: www.hördat.de
Die teilweise unterschiedlichen Schreibweisen wurden grundsätzlich nicht korrigiert.
* = Jahr der Ursendung, Produktionsjahr war vorher
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Hörspiele / Alte Programmhefte des BR
Aktualität von Euroblues -
Der BR hat erstaunlicherweise mal einen Hörerwunsch aufgegriffen und die alten Programmhefte von 1956 bis 2004 vollständig digitalisiert. Das ist ja mal eine erfreuliche Nachricht. So kann man nun alle Hörspiele, die in den Programmen des Bayerischen Rundfunks von Bayern 1 und Bayern 2 jemals gesendet wurden, ganz bequem zu Hause nachlesen, auch wenn es ein bißchen dauert, alle Hefte durchzublättern. Dies verdanken wir dem Archiv des BR, das dadurch freundlicherweise die herausragende Arbeit der Mitarbeiter in der ehemaligen Abteilung Unterhaltung Wort (Kriminalhörspiele) und der Hörspielabteilung dokumentiert.

http://www.br.de/unternehmen/inhalt/geschichte-des-br/bestaende-digital-100.html
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Serien-Preview / Research paper suggestions please...?
Aktualität von harrymallen -
I'm enrolled in a technical writing class this semester, and as a part of our curriculum we have been assigned a research paper. Our research paper must cover a topic that pertains to our personal discipline in the engineering field; mine of which is chemical engineering. The paper needs to be about a general problem for which we propose a solution to. I've been searching for topics on which there is a wealth of information to research, but haven't come up with anything substantial yet. I don't care if you are a chemical, mechanical, electrical engineer, etc. or even an engineer at all. Any suggestions like custom essay writing service would be greatly appreciated.